Aus kleinen Setzlingen werden große Geschichten

Jeder Wald beginnt mit einem ersten Spatenstich. Was daraus entsteht, zeigt sich oft erst Jahre später. Seit 35 Jahren begleiten wir genau diese Entwicklung: von den ersten Pflanzungen bis zu Wäldern, die heute Lebensräume schaffen, Wasser zurückhalten, das Stadtklima verbessern oder Menschen mit der Natur verbinden.

Jedes Projekt erzählt dabei seine eigene Geschichte. Manche handeln von mutigen Anfängen, andere von Geduld, Vertrauen oder neuen Erkenntnissen. Gemeinsam zeigen sie, dass Wald mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen – und dass langfristiger Klimaschutz dort beginnt, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Begleite uns auf eine Reise durch 35 Jahre PRIMAKLIMA. 

Inhaltsverzeichnis

1. Einbeck (Niedersachsen)
2. Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen)
3. Erftaue Mödrath (Nordrhein-Westfalen)
4. Lindlar (Nordrhein-Westfalen)
5. Leipzig-Engelsdorf (Sachsen)
6. Sehmatal  (Sachsen)
7. Erzgebirge und Lausitz (Sachsen) 
8. Hermsdorf (Sachsen) 
9. Höbek (Schleswig-Holstein) 
10. Wester-Ohrstedt (Schleswig-Holstein)
 

 

1. Einbeck (Niedersachsen)

Wo Naturverbundenheit Wurzeln schlägt

Der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit

Manchmal beginnt etwas Großes mit einer einzelnen Anfrage. So war es auch beim Schulwald Einbeck: 2013 setzten PRIMAKLIMA und die Stiftung Zukunft Wald hier ihr erstes gemeinsames Aufforstungsprojekt um. Gemeinsam mit dem Goethe-Gymnasium Einbeck bezogen wir junge Menschen aktiv in die Entstehung eines neuen Waldes ein. Aus diesem Projekt entwickelte sich eine Partnerschaft, die bis heute besteht.

30 Jahre Verantwortung für einen Wald

Auf der Fläche am Bach Krummes Wasser (ein Zufluss der Ilme) pflanzten Schüler:innen des Goethe-Gymnasiums einen vielfältigen Auwald mit heimischen Baum- und Straucharten. Doch ihr Engagement endete nicht mit dem Pflanztag: 30 Jahre lang übernimmt die Schule Verantwortung für ihren Wald. So wird die Fläche zu einem Lernort, an dem Natur nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar erlebt wird – und eine Verbundenheit entsteht, die oft weit über die Schulzeit hinausreicht. 

 

Steckbrief: Einbeck

Ziel des Projekts
Begründung einer Hartholzaue

Standort
Gemeinde Einbeck in Niedersachsen

Größe
1,5 ha

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
6.216

Zeitraum der Baumpflanzungen
2013

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Zukunft Wald; 
indirekte Partner: Goethe Gymnasium Einbeck und
BUND Kreisgruppe Northeim (Flächeneigentümer)

Start der Zusammenarbeit
2013

 

2. Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen)

Ein Schulwald für Generationen

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Was bleibt, wenn Schüler:innen selbst Bäume pflanzen? Ein Wald – und eine Verbindung fürs Leben. Gemeinsam mit der Stiftung Zukunft Wald hat PRIMAKLIMA an der KGS Neustadt ein grünes Klassenzimmer entstehen lassen: Hainbuchen, Birken und Eichen, gepflanzt mit eigenen Händen. Hier werden Klimaschutz und Artenvielfalt nicht erklärt, sondern erlebt. Und so wachsen nicht nur Bäume – sondern auch ganze Generationen von Menschen, die ihren Wald kennen, lieben und schützen.

 

Natur statt Klassenzimmer, Schaufel statt Schulbuch

2018 waren wir selbst dabei: Anika, Anja, Johanna und Lea haben bei der Schulwaldpflanzung in Neustadt fleißig mitgegraben und mitgepflanzt. Sechs Jahre später war Anja noch einmal vor Ort und traute ihren Augen kaum – denn die damals von ihr gepflanzten Eichensetzlinge waren inzwischen als sie selbst. Überall summte und brummte es. Ein Ort voller Leben. Solche Erfahrungen lassen erahnen, was es für Schüler:innen bedeuten muss, einen Wald selbst zu pflanzen – und ihn ein Leben lang wachsen zu sehen.

 

Steckbrief: Neustadt am Rübenberge

Ziel des Projekts
Pflanzung eines Schulwaldes 
als Grünes Klassenzimmer

Standort
Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen
(am Gelände der KGS Neustadt)

Größe
0,81 ha

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
3.765

Zeitraum der Baumpflanzungen
2018

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Zukunft Wald

Start der Zusammenarbeit
2013

 

Eine Person steht vor jungen Bäumen, die sie bereits überragen

3. Erftaue Mödrath (Nordrhein-Westfalen)

Wo die Natur ihren eigenen Weg finden durfte

Nicht jeder Quadratmeter musste bepflanzt werden

Manchmal entsteht Vielfalt gerade dort, wo der Mensch bewusst einen Schritt zurücktritt. Genau diesem Ansatz folgten wir beim Aufforstungsprojekt in der Erftaue bei Kerpen, das PRIMAKLIMA 2007 gemeinsam mit dem Rhein-Erft-Kreis umsetzte. Neben heimischen Baumarten blieb ein Teil der Fläche sich selbst überlassen. So entwickelte sich zwischen Wald und Offenland ein strukturreicher Übergangsbereich – ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Vertrauen in natürliche Prozesse

Statt jede Fläche bis ins Detail zu gestalten, erhielt die Natur Raum, eigene Dynamiken zu entfalten. Auf den bewusst unbepflanzten Bereichen (Sukzessionsfläche) entwickelten sich Pflanzen und Lebensräume eigenständig. Ein Gutachten aus dem Jahr 2009 bestätigte den Erfolg unseres Ansatzes: Die entstandene Übergangszone zwischen Wald und Freiland wurde naturschutzfachlich als besonders hochwertig bewertet. Das Projekt in der Erftaue zeigt, dass erfolgreiche Aufforstung nicht immer bedeutet, möglichst viele Bäume zu pflanzen – sondern manchmal vor allem darin besteht, Zeit zu geben und natürliche Prozesse wirken zu lassen.

 

Steckbrief: Erftaue Mödrath

Ziel des Projekts
Heimischer naturnaher Wald
mit vielfältigem Waldrand

Standort
Kerpen im Rhein-Erft-Kreis, in Nordrhein-Westfalen

Größe
7 ha;
davon 2,58 ha Sukzessionsfläche

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
2.688

Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 2007

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Rhein-Erft-Kreis

 

4. Lindlar (Nordrhein-Westfalen)

Schritt für Schritt wird aus Wiese ein Wald

Gemeinsam den Anfang machen

2016 begann auf einer ehemaligen Wiese in Lindlar ein neues Kapitel: Gemeinsam mit dem Regionalforstamt Bergisches Land pflanzte PRIMAKLIMA hier einen vielfältigen Wald aus heimischen Baumarten. Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung von ALDI SÜD. Beim Pflanztag griffen die Unterstützer:innen selbst zum Hohlspaten – darunter Lindlars Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, NRW-Umweltminister Johannes Remmel sowie unsere Geschäftsführer Lars Forjahn und Dr. Henriette Lachenit.

Ein Wald wächst nicht an einem Tag

Mit der Pflanzung war die Arbeit noch lange nicht getan. Als Mäuse einen Teil der jungen Bäume beschädigten, pflanzten wir 2020 weitere Setzlinge nach. Das zeigt: Ein Wald entsteht nicht von heute auf morgen. Zwischen dem ersten Spatenstich und einem stabilen Ökosystem liegen viele Jahre Pflege, Geduld – und manchmal einen zweiten Anlauf. Zehn Jahre später ist aus der ehemaligen Wiese ein lebendiger Wald geworden – weil wir drangeblieben sind. 

 

Steckbrief: Lindlar

Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Mischwald

Standort
Lindlar in Nordrhein-Westfalen

Größe
1,85 ha

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
9.425 und 700 (Nachpflanzung)

Zeitraum der Baumpflanzungen
2016 und 2020 (Nachpflanzung)

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Regionalforstamt Bergisches Land

 

 

5. Leipzig-Engelsdorf (Sachsen)

Vom Acker zum Stadtwald

Ein Wald, der zum Alltag gehört

1998 begann gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen eines der ersten gemeinsamen Aufforstungsprojekte auf einer damals waldfreien Fläche. Ziel war es, einen naturnahen Erholungsraum für die Menschen in Leipzig zu schaffen und das Stadtklima zu verbessern. Heute ist aus dem ehemaligen Acker ein junger Stadtwald geworden. Wer ihn an einem warmen Sommertag betritt, spürt sofort, was das bedeutet: wohltuender Schatten, kühlere Luft und ein Ort, an dem Natur mitten in der Stadt erlebbar wird. Bei unserem Besuch viele Jahre später wurde deutlich, wie selbstverständlich die Menschen den Wald für Spaziergänge und Erholung nutzen. Aus einer Idee ist ein Wald gewachsen, der bereits seit Jahren als Bestandteil zum Alltag vieler Leipziger:innen gehört.

Vertrauen statt großer Versprechen

Ein Gutachten bescheinigte dem jungen Wald eine hohe CO₂-Bindungsleistung von rund zehn Tonnen. Für uns war das jedoch nie ein Grund, mit möglichst großen Zahlen zu werben. Stattdessen entschieden wir uns bewusst dafür, die Berechnungen vorsichtiger anzusetzen. Nicht, weil wir den Wald kleiner machen wollten – sondern weil Transparenz, Glaubwürdigkeit und Aussagen, die auch langfristig Bestand haben für uns wichtiger sind als möglichst beeindruckende Zahlen. Diese Haltung prägt unsere Arbeit seit 35 Jahren. 

 

Steckbrief: Leipzig-Engelsdorf

Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Wald für 
Naherholung und Kühlung im städtischen Raum

Standort
Leipzig-Engelsdorf (Stadtteil im Stadtbezirk Ost) in Sachsen

Größe
5,8 ha

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
22.500

Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 1998

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen

Start der Zusammenarbeit
1996

 

Ein Wald 25 Jahre nach der Pflanzung mit hohen Bäumen

6. Sehmatal (Sachsen)

Ein Wald als Antwort auf Starkregen

Ein Wald mit Wirkung weit über seine Grenzen hinaus

Zwischen 2018 und 2019 entstand gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen in Sehmatal ein neuer Mischwald. Er erweitert eine bestehende Waldinsel und verbindet wertvolle Lebensräume miteinander. Rotbuche, Traubeneiche und Bergahorn bilden das Herz der Auforstung, heimische Sträucher sorgen für Struktur, Schutz und Nahrung. Doch seine Bedeutung reicht weit über die Aufforstungsfläche hinaus: Der Wald stärkt nicht nur die Biodiversität, sondern trägt auch dazu bei, Wasser länger in der Landschaft zu halten.

Wasser bremsen, bevor es zum Hochwasser wird

Sehmatal liegt in einem Hochwasserentstehungsgebiet. Wenn nach Starkregen große Wassermengen in kurzer Zeit zusammenkommen, macht jeder Hektar Wald einen Unterschied. Baumkronen fangen einen Teil des Regens ab, humusreicher Waldboden speichert Wasser und gibt es nach und nach wieder an die Umgebung ab. So trägt der Wald dazu bei, den natürlichen Wasserrückhalt zu stärken. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse wird diese Funktion immer wichtiger – für die Menschen vor Ort und für eine Landschaft, die besser mit den Folgen der Klimakrise umgehen kann. 

 

 

Steckbrief: Sehmatal

Ziel des Projekts
Vergrößerung eines Waldgebiets in einer
Hochwasserentstehungsregion

Standort
Sehma (Ortsteil der Gemeinde Sehmatal) im Erzgebirgskreis in Sachsen

Größe
12,4 ha (auf zwei Teilflächen)

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
52.700

Zeitraum der Baumpflanzungen
2018 und 2019

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen

Start der Zusammenarbeit
1996

 

7. Erzgebirge und Lausitz (Sachsen)

Mehr Wald für eine ganze Region

21 Aufforstungen, ein gemeinsames Ziel

1998 setzte PRIMAKLIMA gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen hier nicht auf eine einzelne große Aufforstung, sondern auf insgesamt 21 neue Waldflächen im Erzgebirge und in der Lausitz. Jede von ihnen entstand dort, wo sie die Landschaft sinnvoll ergänzen konnte. Zusammen verfolgten sie ein gemeinsames Ziel: den Waldanteil in Sachsen zu erhöhen und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen.

Mehr als die Summe der einzelnen Flächen

Jede einzelne Aufforstung wirkt zunächst nur an ihrem eigenen Standort. Erst gemeinsam entfalten die Flächen ihre volle Stärke: Sie bereichern die Landschaft, schaffen neue Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen und entwickeln sich zu einem Netz aus klimaanpassungsfähigen Wäldern in der Region. Das Projekt zeigt, dass nachhaltige Veränderungen nicht immer an einem Ort beginnen – sondern oft Schritt für Schritt über eine ganze Landschaft hinweg.

 

Steckbrief: Lausitz

Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils 
einer ganzen Region

Standort
Lausitz und Erzgebirge im Osten Sachsens

Größe
54,9 ha, zusammengesetzt aus 21 Flächen

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
274.500 

Zeitraum der Baumpflanzungen
1998

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen

Start der Zusammenarbeit
1996

 

8. Hermsdorf (Sachsen)

Aus gleichförmigen Äckern wird Vielfalt

Neue Wälder für das Osterzgebirge

2001 begann PRIMAKLIMA gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen, rund um das landwirtschaftlich geprägte Hermsdorf auf insgesamt 30 Flächen neue Wälder aufzuforsten. Wo zuvor vor allem Äcker das Landschaftsbild prägten, entstanden Schritt für Schritt neue Waldflächen. Sie schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen, stärken die Landschaft langfristig und leisten einen Beitrag zu klimaangepassten Wäldern im Osterzgebirge.

Ein Mosaik für die Zukunft

Keiner der neuen Wälder prägt die Region allein. Erst im Zusammenspiel entsteht ihre besondere Wirkung. Wie die einzelnen Teile eines Mosaiks ergänzen sich die 30 Aufforstungen und verändern die Landschaft nachhaltig. Sie erhöhen den Waldanteil der Region, stärken den Biotopverbund und machen das Osterzgebirge Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen der Klimakrise.

 

Steckbrief: Hermsdorf

Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils 
einer ganzen Region

Standort
Hermsdorf im Ost-Erzgebirge in der sächsischen Schweiz

Größe
40 ha, zusammengesetzt aus 30 Flächen

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
120.000

Zeitraum der Baumpflanzungen
2001

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen

Start der Zusammenarbeit
1996

 

9. Höbek (Schleswig-Holstein)

Der Anfang eines grünen Kapitels

Wo auf Feldern ein neuer Wald entstand

Manche Projekte wirken weit über ihre eigentliche Fläche hinaus. Der Neuwald Höbek war eines davon. Gemeinsam mit dem Forstamt Schleswig pflanzte PRIMAKLIMA 1996/97 auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche nahe Rendsburg mehr als 170.000 Bäume. So entstanden über 77 Hektar neuer Wald und damit ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, wo zuvor Felder das Landschaftsbild prägten. 

Der Start für viele weitere Wälder

Als der Neuwald Höbek entstand, ahnte noch niemand, welche Bedeutung das Projekt einmal für PRIMAKLIMA haben würde. Er gehört zu den ersten Projekte, mit denen wir Ende der 1990er Jahre in Schleswig-Holstein aktiv wurden. In den folgenden Jahren entwickelten sich Aufforstungen zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit: Bereits 2001 finanzierten wir die Pflanzung von rund einer Million Setzlingen – mehr als 900.000 davon allein in Schleswig-Holstein. Höbek markierte damit den Beginn für ein Engagement, das unsere Arbeit über viele Jahre prägen sollte.

 

Steckbrief: Höbek

Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Mischwald 
auf einer ehemals landwirtschaftlich 
genutzten Fläche

Standort
Höbek nahe Rendsburg in Schleswig-Holstein

Größe
77,57 ha

Anzahl Setzlinge
173.320 

Zeitraum der Baumfplanzungen
1996-1997

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Forstamt Schleswig
Försterei Sehestedt

 

 

10. Wester-Ohrstedt (Schleswig-Holstein)

Mehr Wald für eine waldarme Region

Jeder Hektar zählt

Schleswig-Holstein gehört zu den waldärmsten Bundesländern Deutschlands. Umso größer ist die Bedeutung jeder neuen Waldfläche. Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und dem Forstbetriebskontor Hohenwestedt pflanzte PRIMAKLIMA 2005 in Wester-Ohrstedt einen neuen Wald. Wo zuvor eine Freifläche lag, prägt heute ein junger Mischwald das Landschaftsbild.

Ein Projekt von besonderer Größe

Mit mehr als 72 Hektar zählt Wester-Ohrstedt zu den größten zusammenhängenden Aufforstungsprojekten, die PRIMAKLIMA in Deutschland umgesetzt hat. Über 300.000 Setzlinge legten hier den Grundstein für einen Wald, dessen Wirkung mit den Jahren immer weiter wächst. Heute bietet er einen vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützt Böden, speichert Kohlenstoff und gibt natürlichen Dynamiken Raum. Wo Wald selten ist, stärkt jede neue Fläche die Region langfristig. Genau das macht Wester-Ohrstedt bis heute zu einem besonderen Projekt.

 

Steckbrief: Wester-Ohrstedt

Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils 
einer ganzen Region

Standort
Wester-Ohrstedt in Nordfriesland in Schleswig-Holstein

Größe
72,3 ha

Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
313.705

Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 2005

Projekttyp
Erstaufforstung

Projektpartner
Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Forstbetriebskontor Hohenwestedt

 

 

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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Klimaschutz und Gerechtigkeit: Pionierin Elsa Gonzalez im Interview

Projekt Nicaragua
Seit über zehn Jahren ist Elsa Gonzalez als Mitbegründerin und Geschäftsführerin Teil des Baumpflanzprojekts in Nicaragua, das…
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Autor: Lars Forjahn Lars Forjahn

Warum wir (trotz allem) weiter für den Klimaschutz einstehen müssen

Blick von Baumstamm in grünes Blätterdach.
Der Krieg, mit dem Russlands Präsident Putin die Menschen in der Ukraine zermürbt, beherrscht seit vier Wochen die mediale…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

IPCC-Bericht: Klimaschutz ist viel mehr als das 1,5-Grad-Ziel

Josef Settele
Der Weltklimarat hat diese Woche den zweiten Teil seines neuen Sachstandsberichts veröffentlicht; es geht dabei um Klimafolgen,…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Die Ampel-Regierung: Den Wald im Blick – für den Klimaschutz

Baumwurzeln
Die neue Regierung ist im Amt – jetzt geht es an die Arbeit. Was heißt das für den Wald? Wer eine Ahnung davon bekommen will, welche…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Nach der Klimakonferenz: Was bleibt?

Die Weltklimakonferenz ist vorbei – und jedes Mal nach dem Ende dieser alljährlich stattfindenden Mammutveranstaltung fragt sich die…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Kontinuitäten – Im Gespräch mit Henriette Lachenit und Karl Peter Hasenkamp

Henriette Lachenit und Karl Peter Hasenkamp
„Immer, wenn aus den unterschiedlichen Ländern Bilder und Erzählungen kommen, oder wir vor Ort erleben, dass die Aufforstungen etwas…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Die unterschätzte Schutzfunktion von Wäldern

Baumblätter
Diesen Sommer hat das Hochwasser in Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz eine unfassbare Spur der Verwüstung hinterlassen…
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Autor: Leon M. F. Barthel Dr. Leon M. F. Barthel

Vielfalt – statt Super-Baum

Dr. Leon Barthel
Die Bäume in Deutschland sind nachhaltig gestresst. Die Dürre der letzten beiden Jahre, die intensive Waldbewirtschaftung und der…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Sie radeln, was das Zeug hält – und bis ein Wald steht!

bicyClimate
Von Kiel über die Niederlande, Belgien und Frankreich bis ins spanische San Sebastian. 2000 km. Mit dem Fahrrad. Wer sowas macht? Matti…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Wir geben der Zukunft unsere Stimme!

Klimapledge Logo
Vor uns liegt das Jahrzehnt der Entscheidung: Noch können wir das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten und die…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Klima? Ach ja, da war ja noch was

Landschaft
Letztes Jahr um diese Zeit stand unser Telefon kaum still. Zahlreiche Menschen hatten vor allem eines im Kopf: den Kampf gegen die…
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Autor: Leon M. F. Barthel Dr. Leon M. F. Barthel

Ihre Spenden für das sächsische Bärenfels tragen Früchte

Etwa 30 km südlich von Dresden, im sagenumwobenen Ost-Erzgebirge, liegt der kleine Ortsteil Bärenfels. Eingebettet zwischen malerischen…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Wie geht’s vor Ort weiter? – Was in den letzten Monaten in unseren deutschen Projekten passiert ist.

Baum-Setzlinge
Tausende junge Setzlinge standen schon in den Startlöchern. Kleine Ahornbäumchen reckten erwartungsvoll ihre Blattknospen in den…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Wie geht’s vor Ort weiter? – Was gerade in unserem Nicaragua-Projekt passiert.

Projekt in Nicaragua
Auf einmal war da noch eine Krise, gegen die gekämpft werden musste. Ohnehin schon stark von den Auswirkungen der Klimakrise gebeutelt…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Worauf es jetzt ankommt

PrimaKlima Gruppenfoto
Kalenderwoche 14. Eigentlich ein ganz normaler Tag. Morgens aufstehen, duschen, frühstücken und dann ab zur Arbeit. Seit gut zwei…
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Autorin: Johanna Brockhaus Johanna Brockhaus

Zu Gast in den Tropen

Projekt in Nicaragua
Frankfurt, Panama, Managua. 20h auf Achse. Und die ganze Zeit im Gepäck: große Vorfreude, konkrete Ablaufpläne, viele Fragen und ein…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Globales Handeln ist gefordert!

Wald in Malaysia
„Wälder erbringen 30% der Klimaschutzwirkung, erhalten aber nur 3% der öffentlichen Klimaschutzgelder“ betont Dr. forest. Henriette…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

PRIMAKLIMA ist Teil der „Allianz für Entwicklung und Klima“ des Bundesentwicklungsministeriums

Logo Allianz ür Entwicklung und Klima
Von Deutschland aus soll ein starker Impuls in die Welt gehen – so Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei der Eröffnung der…
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Autorin: Anja Heimrath Anja Heimrath

Politische Krise in Nicaragua – Warum unsere Bäume den Menschen dort gerade jetzt Halt geben

Projektpartner in Nicaragua
Unruhen fordern in Nicaragua Menschenleben und verstärken die wirtschaftlichen Probleme des Landes. PRIMAKLIMA schafft durch die…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Testurteil „sehr gut“ für PRIMAKLIMA von der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest - Sehr Gut
NEWS: Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (März 2018) nimmt die Kompensationsangebote von sechs Organisationen kritisch…
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Autor: PRIMAKLIMA PRIMAKLIMA Micro-Logo

Auf die Plätze, fertig, Wald!

Radtour für einen guten Zweck
Im April 2017 haben sie sich auf den Weg gemacht und sind dann kreuz und quer durch das Land geradelt. Um Spenden zu sammeln. Für ihren…
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Autorin: Henriette Lachenit Dr. Henriette Lachenit (Dr. forest.)

Anreise nach Uganda

Projektreise nach Uganda
Vor meiner Abreise nach Uganda gibt es noch eine Menge vorzubereiten, so dass ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich die richtigen Dinge…
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Autor: Lars Forjahn Lars Forjahn

Relaunch der Website

Screenshot der alten Website
Liebe Besucher unserer neuen Website,

wer unsere Organisation bereits kennt, vielleicht sogar Mitglied oder Spender von PRIMAKLIMA…
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