Aus kleinen Setzlingen werden große Geschichten
Jeder Wald beginnt mit einem ersten Spatenstich. Was daraus entsteht, zeigt sich oft erst Jahre später. Seit 35 Jahren begleiten wir genau diese Entwicklung: von den ersten Pflanzungen bis zu Wäldern, die heute Lebensräume schaffen, Wasser zurückhalten, das Stadtklima verbessern oder Menschen mit der Natur verbinden.
Jedes Projekt erzählt dabei seine eigene Geschichte. Manche handeln von mutigen Anfängen, andere von Geduld, Vertrauen oder neuen Erkenntnissen. Gemeinsam zeigen sie, dass Wald mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen – und dass langfristiger Klimaschutz dort beginnt, wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Begleite uns auf eine Reise durch 35 Jahre PRIMAKLIMA.
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Inhaltsverzeichnis
1. Einbeck (Niedersachsen)
2. Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen)
3. Erftaue Mödrath (Nordrhein-Westfalen)
4. Lindlar (Nordrhein-Westfalen)
5. Leipzig-Engelsdorf (Sachsen)
6. Sehmatal (Sachsen)
7. Erzgebirge und Lausitz (Sachsen)
8. Hermsdorf (Sachsen)
9. Höbek (Schleswig-Holstein)
10. Wester-Ohrstedt (Schleswig-Holstein)
1. Einbeck (Niedersachsen)
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Wo Naturverbundenheit Wurzeln schlägt
Der Beginn einer langfristigen Zusammenarbeit
Manchmal beginnt etwas Großes mit einer einzelnen Anfrage. So war es auch beim Schulwald Einbeck: 2013 setzten PRIMAKLIMA und die Stiftung Zukunft Wald hier ihr erstes gemeinsames Aufforstungsprojekt um. Gemeinsam mit dem Goethe-Gymnasium Einbeck bezogen wir junge Menschen aktiv in die Entstehung eines neuen Waldes ein. Aus diesem Projekt entwickelte sich eine Partnerschaft, die bis heute besteht.
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30 Jahre Verantwortung für einen Wald
Auf der Fläche am Bach Krummes Wasser (ein Zufluss der Ilme) pflanzten Schüler:innen des Goethe-Gymnasiums einen vielfältigen Auwald mit heimischen Baum- und Straucharten. Doch ihr Engagement endete nicht mit dem Pflanztag: 30 Jahre lang übernimmt die Schule Verantwortung für ihren Wald. So wird die Fläche zu einem Lernort, an dem Natur nicht nur vermittelt, sondern unmittelbar erlebt wird – und eine Verbundenheit entsteht, die oft weit über die Schulzeit hinausreicht.
Steckbrief: Einbeck
Ziel des Projekts
Begründung einer Hartholzaue
Standort
Gemeinde Einbeck in Niedersachsen
Größe
1,5 ha
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
6.216
Zeitraum der Baumpflanzungen
2013
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Zukunft Wald;
indirekte Partner: Goethe Gymnasium Einbeck und
BUND Kreisgruppe Northeim (Flächeneigentümer)
Start der Zusammenarbeit
2013
2. Neustadt am Rübenberge (Niedersachsen)
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Ein Schulwald für Generationen
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Was bleibt, wenn Schüler:innen selbst Bäume pflanzen? Ein Wald – und eine Verbindung fürs Leben. Gemeinsam mit der Stiftung Zukunft Wald hat PRIMAKLIMA an der KGS Neustadt ein grünes Klassenzimmer entstehen lassen: Hainbuchen, Birken und Eichen, gepflanzt mit eigenen Händen. Hier werden Klimaschutz und Artenvielfalt nicht erklärt, sondern erlebt. Und so wachsen nicht nur Bäume – sondern auch ganze Generationen von Menschen, die ihren Wald kennen, lieben und schützen.
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Natur statt Klassenzimmer, Schaufel statt Schulbuch
2018 waren wir selbst dabei: Anika, Anja, Johanna und Lea haben bei der Schulwaldpflanzung in Neustadt fleißig mitgegraben und mitgepflanzt. Sechs Jahre später war Anja noch einmal vor Ort und traute ihren Augen kaum – denn die damals von ihr gepflanzten Eichensetzlinge waren inzwischen als sie selbst. Überall summte und brummte es. Ein Ort voller Leben. Solche Erfahrungen lassen erahnen, was es für Schüler:innen bedeuten muss, einen Wald selbst zu pflanzen – und ihn ein Leben lang wachsen zu sehen.
Steckbrief: Neustadt am Rübenberge
Ziel des Projekts
Pflanzung eines Schulwaldes
als Grünes Klassenzimmer
Standort
Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen
(am Gelände der KGS Neustadt)
Größe
0,81 ha
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
3.765
Zeitraum der Baumpflanzungen
2018
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Zukunft Wald
Start der Zusammenarbeit
2013
3. Erftaue Mödrath (Nordrhein-Westfalen)
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Wo die Natur ihren eigenen Weg finden durfte
Nicht jeder Quadratmeter musste bepflanzt werden
Manchmal entsteht Vielfalt gerade dort, wo der Mensch bewusst einen Schritt zurücktritt. Genau diesem Ansatz folgten wir beim Aufforstungsprojekt in der Erftaue bei Kerpen, das PRIMAKLIMA 2007 gemeinsam mit dem Rhein-Erft-Kreis umsetzte. Neben heimischen Baumarten blieb ein Teil der Fläche sich selbst überlassen. So entwickelte sich zwischen Wald und Offenland ein strukturreicher Übergangsbereich – ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
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Vertrauen in natürliche Prozesse
Statt jede Fläche bis ins Detail zu gestalten, erhielt die Natur Raum, eigene Dynamiken zu entfalten. Auf den bewusst unbepflanzten Bereichen (Sukzessionsfläche) entwickelten sich Pflanzen und Lebensräume eigenständig. Ein Gutachten aus dem Jahr 2009 bestätigte den Erfolg unseres Ansatzes: Die entstandene Übergangszone zwischen Wald und Freiland wurde naturschutzfachlich als besonders hochwertig bewertet. Das Projekt in der Erftaue zeigt, dass erfolgreiche Aufforstung nicht immer bedeutet, möglichst viele Bäume zu pflanzen – sondern manchmal vor allem darin besteht, Zeit zu geben und natürliche Prozesse wirken zu lassen.
Steckbrief: Erftaue Mödrath
Ziel des Projekts
Heimischer naturnaher Wald
mit vielfältigem Waldrand
Standort
Kerpen im Rhein-Erft-Kreis, in Nordrhein-Westfalen
Größe
7 ha;
davon 2,58 ha Sukzessionsfläche
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
2.688
Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 2007
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Rhein-Erft-Kreis
4. Lindlar (Nordrhein-Westfalen)
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Schritt für Schritt wird aus Wiese ein Wald
Gemeinsam den Anfang machen
2016 begann auf einer ehemaligen Wiese in Lindlar ein neues Kapitel: Gemeinsam mit dem Regionalforstamt Bergisches Land pflanzte PRIMAKLIMA hier einen vielfältigen Wald aus heimischen Baumarten. Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung von ALDI SÜD. Beim Pflanztag griffen die Unterstützer:innen selbst zum Hohlspaten – darunter Lindlars Bürgermeister Dr. Georg Ludwig, NRW-Umweltminister Johannes Remmel sowie unsere Geschäftsführer Lars Forjahn und Dr. Henriette Lachenit.
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Ein Wald wächst nicht an einem Tag
Mit der Pflanzung war die Arbeit noch lange nicht getan. Als Mäuse einen Teil der jungen Bäume beschädigten, pflanzten wir 2020 weitere Setzlinge nach. Das zeigt: Ein Wald entsteht nicht von heute auf morgen. Zwischen dem ersten Spatenstich und einem stabilen Ökosystem liegen viele Jahre Pflege, Geduld – und manchmal einen zweiten Anlauf. Zehn Jahre später ist aus der ehemaligen Wiese ein lebendiger Wald geworden – weil wir drangeblieben sind.
Steckbrief: Lindlar
Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Mischwald
Standort
Lindlar in Nordrhein-Westfalen
Größe
1,85 ha
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
9.425 und 700 (Nachpflanzung)
Zeitraum der Baumpflanzungen
2016 und 2020 (Nachpflanzung)
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Regionalforstamt Bergisches Land
5. Leipzig-Engelsdorf (Sachsen)
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Vom Acker zum Stadtwald
Ein Wald, der zum Alltag gehört
1998 begann gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen eines der ersten gemeinsamen Aufforstungsprojekte auf einer damals waldfreien Fläche. Ziel war es, einen naturnahen Erholungsraum für die Menschen in Leipzig zu schaffen und das Stadtklima zu verbessern. Heute ist aus dem ehemaligen Acker ein junger Stadtwald geworden. Wer ihn an einem warmen Sommertag betritt, spürt sofort, was das bedeutet: wohltuender Schatten, kühlere Luft und ein Ort, an dem Natur mitten in der Stadt erlebbar wird. Bei unserem Besuch viele Jahre später wurde deutlich, wie selbstverständlich die Menschen den Wald für Spaziergänge und Erholung nutzen. Aus einer Idee ist ein Wald gewachsen, der bereits seit Jahren als Bestandteil zum Alltag vieler Leipziger:innen gehört.
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Vertrauen statt großer Versprechen
Ein Gutachten bescheinigte dem jungen Wald eine hohe CO₂-Bindungsleistung von rund zehn Tonnen. Für uns war das jedoch nie ein Grund, mit möglichst großen Zahlen zu werben. Stattdessen entschieden wir uns bewusst dafür, die Berechnungen vorsichtiger anzusetzen. Nicht, weil wir den Wald kleiner machen wollten – sondern weil Transparenz, Glaubwürdigkeit und Aussagen, die auch langfristig Bestand haben für uns wichtiger sind als möglichst beeindruckende Zahlen. Diese Haltung prägt unsere Arbeit seit 35 Jahren.
Steckbrief: Leipzig-Engelsdorf
Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Wald für
Naherholung und Kühlung im städtischen Raum
Standort
Leipzig-Engelsdorf (Stadtteil im Stadtbezirk Ost) in Sachsen
Größe
5,8 ha
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
22.500
Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 1998
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen
Start der Zusammenarbeit
1996
6. Sehmatal (Sachsen)
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Ein Wald als Antwort auf Starkregen
Ein Wald mit Wirkung weit über seine Grenzen hinaus
Zwischen 2018 und 2019 entstand gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen in Sehmatal ein neuer Mischwald. Er erweitert eine bestehende Waldinsel und verbindet wertvolle Lebensräume miteinander. Rotbuche, Traubeneiche und Bergahorn bilden das Herz der Auforstung, heimische Sträucher sorgen für Struktur, Schutz und Nahrung. Doch seine Bedeutung reicht weit über die Aufforstungsfläche hinaus: Der Wald stärkt nicht nur die Biodiversität, sondern trägt auch dazu bei, Wasser länger in der Landschaft zu halten.
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Wasser bremsen, bevor es zum Hochwasser wird
Sehmatal liegt in einem Hochwasserentstehungsgebiet. Wenn nach Starkregen große Wassermengen in kurzer Zeit zusammenkommen, macht jeder Hektar Wald einen Unterschied. Baumkronen fangen einen Teil des Regens ab, humusreicher Waldboden speichert Wasser und gibt es nach und nach wieder an die Umgebung ab. So trägt der Wald dazu bei, den natürlichen Wasserrückhalt zu stärken. Angesichts zunehmender Starkregenereignisse wird diese Funktion immer wichtiger – für die Menschen vor Ort und für eine Landschaft, die besser mit den Folgen der Klimakrise umgehen kann.
Steckbrief: Sehmatal
Ziel des Projekts
Vergrößerung eines Waldgebiets in einer
Hochwasserentstehungsregion
Standort
Sehma (Ortsteil der Gemeinde Sehmatal) im Erzgebirgskreis in Sachsen
Größe
12,4 ha (auf zwei Teilflächen)
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
52.700
Zeitraum der Baumpflanzungen
2018 und 2019
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen
Start der Zusammenarbeit
1996
7. Erzgebirge und Lausitz (Sachsen)
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Mehr Wald für eine ganze Region
21 Aufforstungen, ein gemeinsames Ziel
1998 setzte PRIMAKLIMA gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen hier nicht auf eine einzelne große Aufforstung, sondern auf insgesamt 21 neue Waldflächen im Erzgebirge und in der Lausitz. Jede von ihnen entstand dort, wo sie die Landschaft sinnvoll ergänzen konnte. Zusammen verfolgten sie ein gemeinsames Ziel: den Waldanteil in Sachsen zu erhöhen und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen.
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Mehr als die Summe der einzelnen Flächen
Jede einzelne Aufforstung wirkt zunächst nur an ihrem eigenen Standort. Erst gemeinsam entfalten die Flächen ihre volle Stärke: Sie bereichern die Landschaft, schaffen neue Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen und entwickeln sich zu einem Netz aus klimaanpassungsfähigen Wäldern in der Region. Das Projekt zeigt, dass nachhaltige Veränderungen nicht immer an einem Ort beginnen – sondern oft Schritt für Schritt über eine ganze Landschaft hinweg.
Steckbrief: Lausitz
Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils
einer ganzen Region
Standort
Lausitz und Erzgebirge im Osten Sachsens
Größe
54,9 ha, zusammengesetzt aus 21 Flächen
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
274.500
Zeitraum der Baumpflanzungen
1998
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen
Start der Zusammenarbeit
1996
8. Hermsdorf (Sachsen)
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Aus gleichförmigen Äckern wird Vielfalt
Neue Wälder für das Osterzgebirge
2001 begann PRIMAKLIMA gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen, rund um das landwirtschaftlich geprägte Hermsdorf auf insgesamt 30 Flächen neue Wälder aufzuforsten. Wo zuvor vor allem Äcker das Landschaftsbild prägten, entstanden Schritt für Schritt neue Waldflächen. Sie schaffen Lebensräume für Tiere und Pflanzen, stärken die Landschaft langfristig und leisten einen Beitrag zu klimaangepassten Wäldern im Osterzgebirge.
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Ein Mosaik für die Zukunft
Keiner der neuen Wälder prägt die Region allein. Erst im Zusammenspiel entsteht ihre besondere Wirkung. Wie die einzelnen Teile eines Mosaiks ergänzen sich die 30 Aufforstungen und verändern die Landschaft nachhaltig. Sie erhöhen den Waldanteil der Region, stärken den Biotopverbund und machen das Osterzgebirge Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen der Klimakrise.
Steckbrief: Hermsdorf
Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils
einer ganzen Region
Standort
Hermsdorf im Ost-Erzgebirge in der sächsischen Schweiz
Größe
40 ha, zusammengesetzt aus 30 Flächen
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
120.000
Zeitraum der Baumpflanzungen
2001
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Stiftung Wald für Sachsen
Start der Zusammenarbeit
1996
9. Höbek (Schleswig-Holstein)
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Der Anfang eines grünen Kapitels
Wo auf Feldern ein neuer Wald entstand
Manche Projekte wirken weit über ihre eigentliche Fläche hinaus. Der Neuwald Höbek war eines davon. Gemeinsam mit dem Forstamt Schleswig pflanzte PRIMAKLIMA 1996/97 auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche nahe Rendsburg mehr als 170.000 Bäume. So entstanden über 77 Hektar neuer Wald und damit ein vielfältiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere, wo zuvor Felder das Landschaftsbild prägten.
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Der Start für viele weitere Wälder
Als der Neuwald Höbek entstand, ahnte noch niemand, welche Bedeutung das Projekt einmal für PRIMAKLIMA haben würde. Er gehört zu den ersten Projekte, mit denen wir Ende der 1990er Jahre in Schleswig-Holstein aktiv wurden. In den folgenden Jahren entwickelten sich Aufforstungen zu einem Schwerpunkt unserer Arbeit: Bereits 2001 finanzierten wir die Pflanzung von rund einer Million Setzlingen – mehr als 900.000 davon allein in Schleswig-Holstein. Höbek markierte damit den Beginn für ein Engagement, das unsere Arbeit über viele Jahre prägen sollte.
Steckbrief: Höbek
Ziel des Projekts
Klimaanpassungsfähiger Mischwald
auf einer ehemals landwirtschaftlich
genutzten Fläche
Standort
Höbek nahe Rendsburg in Schleswig-Holstein
Größe
77,57 ha
Anzahl Setzlinge
173.320
Zeitraum der Baumfplanzungen
1996-1997
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Forstamt Schleswig
Försterei Sehestedt
10. Wester-Ohrstedt (Schleswig-Holstein)
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Mehr Wald für eine waldarme Region
Jeder Hektar zählt
Schleswig-Holstein gehört zu den waldärmsten Bundesländern Deutschlands. Umso größer ist die Bedeutung jeder neuen Waldfläche. Gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein und dem Forstbetriebskontor Hohenwestedt pflanzte PRIMAKLIMA 2005 in Wester-Ohrstedt einen neuen Wald. Wo zuvor eine Freifläche lag, prägt heute ein junger Mischwald das Landschaftsbild.
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Ein Projekt von besonderer Größe
Mit mehr als 72 Hektar zählt Wester-Ohrstedt zu den größten zusammenhängenden Aufforstungsprojekten, die PRIMAKLIMA in Deutschland umgesetzt hat. Über 300.000 Setzlinge legten hier den Grundstein für einen Wald, dessen Wirkung mit den Jahren immer weiter wächst. Heute bietet er einen vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützt Böden, speichert Kohlenstoff und gibt natürlichen Dynamiken Raum. Wo Wald selten ist, stärkt jede neue Fläche die Region langfristig. Genau das macht Wester-Ohrstedt bis heute zu einem besonderen Projekt.
Steckbrief: Wester-Ohrstedt
Ziel des Projekts
Erhöhung des Waldanteils
einer ganzen Region
Standort
Wester-Ohrstedt in Nordfriesland in Schleswig-Holstein
Größe
72,3 ha
Anzahl gepflanzter Baumsetzlinge
313.705
Zeitraum der Baumpflanzungen
Frühjahr 2005
Projekttyp
Erstaufforstung
Projektpartner
Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein
Forstbetriebskontor Hohenwestedt
Deutschland (gesamt) Spendenfortschritt
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