Die Anpflanzung von heimischen Baumarten wie der Traubeneiche, Winterlinde, Eberesche und der Gemeinen Kiefer lässt in Sachsen diverse Mischwälder entstehen. Durch die Aufforstung werden Biotope geschaffen, welche zahlreichen Vogel- und Insektenarten einen neuen Lebensraum bieten. Dies unterstützt die naturnahe Waldsaumgestaltung durch die Pflanzung von Wildapfel, Schlehe, Weißdorn oder der Wildbirne.

Die zukünftigen Wälder fungieren jedoch nicht nur als Lebensraum für unterschiedliche Tier- und Pflanzenarten. Durch eine jährliche Kohlendioxidbindung von ca. 10 Tonnen pro Hektar tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei. Häufig liegen die neu entstehenden Wälder in potenziellen Hochwasserentstehungsgebieten. Bei starkem Niederschlag kann der Waldboden, welcher mit Wurzelkanälen und Tiergängen durchsetzt ist, große Wassermengen aufnehmen. So wird Bodenabtrag durch abfließendes Oberflächenwasser vermindert und effektiver Hochwasserschutz geleistet.

In Staupitz, einem Ortsteil der Stadt Torgau in Nordsachsen, werden durch den neu begründeten Wald auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche jährlich ca. 20 Tonnen Kohlendioxid eingebunden. Bestehende Waldflächen werden durch dieses zwei Hektar große Waldmehrungsprojekt erweitert. Die positiven Auswirkungen für die Natur sind vielfältig. Sie umfassen, wie oben erläutert,  Klimaschutz sowie Boden- und Grundwasserschutz und die Schaffung neuer, artenreicher Lebensräume. Nicht zuletzt trägt der Wald zu einer spürbaren Verbesserung der Erholungsmöglichkeiten für die Menschen vor Ort bei.

Ihre Spende wird unter anderem in Staupitz, dem eben vorgestellten Projekt, eingesetzt. Zudem können Dank Ihrer Unterstützung weitere Projektflächen in Sachsen bepflanzt werden. Bei Spendeneinnahmen, die über den Finanzierungsbedarf dieser Flächen hinausgehen, wird die Spende für andere dringende PRIMAKLIMA-Projekte eingesetzt. Jede eingehende Baumspende finanziert die Pflanzung mindestens eines Baumes in der jeweiligen Region. Weitere Informationen finden Sie unter Transparenz.



Es fehlen noch 23.000 von 35.000 Bäumen