Unsere Projekte

Wälder entziehen der Atmosphäre CO2 – unabhängig von ihrem Standort. Ihre Spende, ob für ein Projekt in Deutschland, Bolivien, Nicaragua oder Uganda, leistet in jedem Fall einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz.

Nach international anerkannten Standards zertifiziert, erfüllen unsere Projekte höchste Qualitätsstandards. So können wir Ihnen versichern, dass unsere Aufforstungen eine nachhaltige Entwicklung unterstützen – für unsere Umwelt und die Menschen vor Ort.

Die ökologischen und sozialen Mehrwerte stehen bei all unseren Projekten im Fokus. Besonders die Projekte in Entwicklungsländern tragen wesentlich zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort bei. Sichere Einkommen, z.B. für die Pflege der Wälder, schaffen neue Fundamente. Kleinbäuerliche Strukturen werden gefördert, lokale Kooperativen können entstehen. Gleichzeitig schaffen die neuen Wälder wichtige Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und erhöhen die Biodiversität. Sie verbessern die Wasserversorgung in dürregefährdeten Regionen und schützen die Menschen und ihre Ernten vor Überschwemmungen.

Die Auswahl der Projekte und Projektpartner erfolgt nach strengen Kriterien und auf Basis des forstfachlichen Wissens in Vorstand und Geschäftsführung von PRIMAKLIMA. Sowohl im Aus- als auch im Inland arbeiten wir darüber hinaus mit externen, unabhängigen Forstexperten zusammen, die unser organisationsinternes Know-how ergänzen. Regelmäßige Projektbesuche durch PRIMAKLIMA sichern zusätzlich zum Monitoring vor Ort den Erfolg und die Beständigkeit der Projekte.

In drei Stufen zur langfristigen CO2-Einbindung

Um die Sicherheit einer langfristigen Einbindung des CO2 zu garantieren, haben wir einen dreistufigen Prozess etabliert:

  1. Am Anfang stehen Projektauswahl und -Begleitung. Mit der Auswahl unserer Partner vor Ort in den Projektregionen legen wir den Grundstein einer erfolgreichen Aufforstung. (Details zu unseren Partnerorganisationen finden Sie auch in unserem Jahresbericht im Abschnitt „Umsetzung von Waldprojekten und Kauf von Zertifikaten"). Wichtige Voraussetzung: Die Organisationen müssen ausreichend eigene Expertise und Erfahrung haben,  kurz-, mittel- und langfristige Pläne zur Finanzierung der Projekte müssen existieren, die Zusammensetzung der Baumarten muss dem Standort gerecht werden und dauerhaft ohne künstliche Düngemittel anwachsen können. Zudem prüfen wir, ob auch die sozialen Komponenten ausreichend berücksichtigt wurden. Denn eines ist klar: Nur wenn die Menschen vor Ort von einem Wald überzeugt sind, wird er gesund wachsen und erhalten bleiben.
  2. Die externe Zertifizierung und regelmäßige Begutachtung der Flächen, der Sicherheitspuffer von, je nach Projekt, 20 - 30 % der Zertifikate und der globale Puffer des Standards (bspw. Gold Standard oder VCS) garantieren, dass jede Tonne CO2 auch wirklich eingebunden wurde.
  3. Die letzte Stufe ist die langfristige Sicherung der Wälder. Die Projektlaufzeiten und damit der sichere Erhalt der Wälder sind mit 30 - 50 Jahren sehr lang. Diese Zeit nutzen wir, um den Wald für die Menschen in der Region zu einem in jeder Hinsicht gewinnbringenden Ort zu machen. Je nach Projekt gibt es unterschiedliche Möglichkeiten – hier zur Veranschaulichung drei kurze Beispiele:
  • Die Pflanzung von Schattengewächsen (z.B. Kaffee), für deren Gedeihen die Bäume gebraucht werden.
  • Unterstützung beim Etablieren von Ökotourismus, der vom Wald und seinen Bewohnern lebt.
  • Schaffung kleiner Sägewerke, damit einzeln entnommene Bäume die Basis eines neuen Wirtschaftszweiges werden – in Regionen, in denen fast ausschließlich Kleinbauern leben. So werden Perspektiven für die nächste Generation geschaffen, die nicht als Kleinbauern leben möchten.


Was all diese Maßnahmen eint:
Nach Jahrzehnten ist eine Struktur entstanden, in der die neuen Wälder wichtig sind und gebraucht werden.

Unsere aktuellen Projekte Deutschland, Bolivien, Nicaragua, Uganda

Uganda

Projektstandard: VCS/CCBS

 

Der Kibale Nationalpark im Westen Ugandas ist ein echter Hotspot der Artenvielfalt: Neben der größten Schimpansen-Population der Welt leben hier zahllose weitere schützenswerte Tier- und Pflanzenarten. Wiederaufforstungen sind nötig, um dieses wertvolle Naturreservoir zu erhalten.

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Nicaragua

Projektstandard: Plan Vivo

 

Der Wald ist für die Bevölkerung Nicaraguas eine ausgesprochen wichtige Ressource. Mehr Wald bedeutet mehr Lebensqualität. PRIMAKLIMA unterstützt die Bäume und die Menschen vor Ort.

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Deutschland

Für viele Menschen in Deutschland ist der Wald ein Ort der Erholung. Unsere Aufforstungen sind aber nicht nur Ruheorte. Sie sorgen auch für sauberes Trinkwasser, schützen vor Hochwasser und Lärm, bieten vielen Tier- und Pflanzenarten neuen Lebensraum und versorgen uns mit dem nachhaltigen Rohstoff Holz.

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Bolivien

Projektstandard: Gold Standard

 

Bolivien ist eines der Länder, in denen Armut einer der Hauptgründe für die Zerstörung des Regenwalds ist. Die Ursachen der Entwaldung zu bekämpfen ist daher genauso wichtig wie die Aufforstung und der Schutz von Wäldern.

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Weitere Informationen

Kontakt

Dr. Henriette Lachenit
Tel.: 02204 - 508 940-0
Fax: 02204 - 508 940-9
E-Mail: info@primaklima.org