Wir nehmen euch mit in über drei Jahrzehnte, in denen wir gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften millionenfach Bäume gepflanzt haben, vielfältige Wälder schützen konnten und zerstörte Wälder wieder aufgebaut haben.

35 Jahre – 35 Geschichten: Von Anekdoten, die wir seit Jahren immer wieder gerne auspacken - über bislang unbekannte Geschichten aus dem Nähkästchen, gibt es hier einiges zu entdecken. Auf weitere Jahrzehnte, in denen wir gemeinsam die Welt ein Stückchen grüner machen! 

1. Unsere Wirkung wächst aus Wäldern

Hinter jeder Zahl stehen viele Menschen quer über den Globus verteilt, ohne die das nicht möglich gewesen wäre. Gemeinsam machen wir jeden Tag weiter. 

Unsere Bilanz seit 1991: 

PRIMAKLIMA – Hochzähl-Element

Kennzahlen von PRIMAKLIMA

29
Länder auf 6 Kontinenten
gepflanzte Bäume seit 1991
eingebundene Tonnen CO₂

(Stand: 31.12.2025)

2. Regenwald mit Zukunft in Uganda

„Grün, so weit das Auge reicht – doch das war nicht immer so. Nach jahrzehntelanger Entwaldung in Kibale wurde das Gebiet 1993 glücklicherweise zum Nationalpark erklärt. Und seitdem entwickeln sich mit viel Geduld und einem bewährten Pflanzkonzept wieder primärwaldähnliche Strukturen. “ Philipp Jülke (PRIMAKLIMA-Team)
Peter Kikele spricht in ein ZDF-Mikrofon, Personen im Hintergrund.

3. Lebensraum bewahren in Papua-Neuguinea

„Der Wald bietet uns alles, was wir brauchen. Er ist gleichzeitig Supermarkt, Baumarkt, Apotheke und Schule für uns. Er liefert uns nicht nur Wasser und Nahrungsmittel, Baumaterialien und Medizin, sondern ist auch unser Klassenzimmer, in dem uns unsere Eltern beibringen, wie wir von und mit ihm leben.“ Peter Kikele, seit über 20 Jahren ehrenamtlicher Lokalpolitiker in den Tavolo-Gemeinden

4. PRIMAKLIMA-Team greift selbst zum Spaten

„Gemeinsam mit der Stiftung Zukunft Wald und Schüler:innen des Gymnasium Marianum haben wir im November 2024 fleißig mit angepackt und junge Bäumchen in die Erde gepflanzt. Nach Jahren mit viel Home-Office endlich mal wieder gemeinsam unterwegs zu sein war für viele von uns eines der Highlights des Jahres. “ Anika Winter (PRIMAKLIMA-Team) bei der Pflanzaktion in Meppen in Niedersachsen

5. Schimpansenrufe im Wald

Auf der Terrasse des Gästehauses im Kibale-Nationalpark zu sitzen und den Rufen der Schimpansen zu lauschen – ein Moment, der uns tief bewegt hat. Wir durften selbst erfahren, wie schnell sich die Natur erholen kann, wenn man ihr Raum gibt…

Die Welt der Schimpansen entdecken

 

Ein Wald 25 Jahre nach der Pflanzung mit hohen Bäumen

6. Vom Acker zum Stadtwald

1998 haben wir gemeinsam mit der Stiftung Wald für Sachsen einen neuen Wald am Leipziger Stadtrand gepflanzt. Fast drei Jahrzehnte später ist daraus ein beliebter Ort für Erholung, Schatten und Natur geworden. Die Geschichte zeigt, wie langfristiger Klimaschutz wirkt – und warum für uns verlässliche Zahlen wichtiger sind als große Versprechen.

In 30 Jahre alten Wald eintauchen

Portraitaufnahme von Karl Peter Hasenkamp.

7. Pionier des Klimaschutzes

Bereits 1991 erkannte Dr. Karl Hasenkamp, was viele erst Jahrzehnte später verstehen sollten: Der menschengemachte Klimawandel ist eine Gefahr unberechenbaren Ausmaßes. Seine Überzeugung – wer CO₂ verursacht, muss es ausgleichen – war ihrer Zeit weit voraus. Getrieben von dieser Vision gründete er noch im selben Jahr PRIMAKLIMA. 

Zu den Anfängen von PRIMAKLIMA

8. Erfolg gegen Dürre: Brunnen führen wieder Wasser

Im Norden Nicaraguas kämpfen Menschen seit Jahren gegen Wasserknappheit. Mit Unterstützung von PRIMAKLIMA haben Kleinbauernfamilien ihre kargen Flächen aufgeforstet. Farmer Marvin C.F. Morales bringt es auf den Punkt: „Sonst verlieren wir gegen die Trockenheit.“ Heute führt sein selbst gebauter Brunnen wieder häufiger Wasser. 

Marvins Geschichte erfahren

9. Zuhause von seltenen Primaten erhalten

Der vielfältige Torfmoorwald auf Borneo in Indonesien ist nicht nur riesiger Kohlenstoffspeicher – sondern Lebensraum für die vom Aussterben bedrohten Borneo-Orang-Utans. Diesen wertvollen Wald vor der Zerstörung zu schützen, war zentrales Ziel unserer Projektarbeit im Rimba Raya Reserve – denn dort und im benachbarten Tanjung-Puting-Nationalpark finden die Primaten wichtige Rückzugs- und Wanderkorridore.

Jetzt die Orang-Utans besuchen

10. Rückepferde vs. Harvester

Für die Urwälder von morgen, die wir gemeinsam mit der Succow entstehen lassen, helfen wir der Natur heute an einigen Stellen auf die Sprünge: Einzelne Nadelbäume werden schonend entfernt, um Platz für Laubbäume zu schaffen. Das Holz bleibt als Lebensraum im Wald oder wird bodenschonend mit Rückepferden abtransportiert, da die Pferde, anders als schwere Forstmaschinen, den sensiblen Waldboden nicht verdichten. 

Durch die Urwälder von morgen spazieren

11. Küstenwälder in Vietnam zurückbringen

„Die Hitze auf den kargen Küstenflächen war beinahe nicht auszuhalten – im Sommer wird es hier schnell über 45 Grad heiß. Da dachte ich mir nur: Wahnsinn, dass die Setzlinge überhaupt bestehen können. Aber mit dem erforschten Pflanzmuster und den robusten Setzlingen, ist es zum Glück möglich, dass sie überleben.“ Alina Stemmer (PRIMAKLIMA-Team), hier rechts im Bild

12. Bienen als Wächter und Honiglieferanten

„Im Kibale-Nationalpark wurden an einigen Stellen Bienenkästen mit Seilen verbunden. Berühren Elefanten diese, werden die Bienen alarmiert und vertreiben die Dickhäuter, indem sie ihre empfindlichen Rüssel angreifen. So schützt die Maßnahme nicht nur die Felder, sondern schafft durch den Honig zugleich eine zusätzliche Einnahmequelle.“ Lars Forjahn (Vorstand von PRIMAKLIMA)

13. In wenigen Jahren zum lebendigen Wald

„Das ist ein ganz besonderes Gefühl zu sehen, wie ein Wald entsteht, den man selbst mit pflanzen durfte. Als ich das letzte Mal hier war, waren die Eichen ca. 60 cm groß – jetzt sind sie fast 2 Meter hoch! Es summt und brummt überall und man bekommt ein Gefühl dafür, welche Bedeutung so ein Wald für die Schulklassen hat.“ Anja Heimrath (PRIMAKLIMA-Team) in Neustadt am Rübenberge in Niedersachsen

14. Teamwork im Wald

„Es war toll zu sehen, mit wie viel Engagement die ALDI SÜD-Mitarbeiter:innen bei der Pflanzung ihres Waldes dabei waren. Gemeinsam haben wir auf einer ehemaligen Wiese im Bergischen Land in Lindlar heimische Setzlinge gepflanzt. Selbst zum Spaten zu greifen ist immer etwas ganz Besonderes und noch schöner ist es, das gemeinsam mit Spender:innen zu tun.“ Dr. Henriette Lachenit (Vorstand von PRIMAKLIMA), hier links im Bild

15. Warum weniger manchmal mehr ist 

Nicht jeder neue Wald entsteht Baum für Baum. In der Erftaue Mödrath haben wir bewusst auch auf natürliche Sukzession gesetzt. Das Ergebnis: eine abwechslungsreiche Übergangszone zwischen Wald und Offenland, deren ökologischer Wert später sogar durch ein Gutachten bestätigt wurde. Eine Geschichte darüber, der Natur Raum zu geben.

Wie die Natur hier selbst gestaltet

16. Ein Anruf machte den Unterschied

2009 war Taking Root nur eine Idee: Communities sollten für das Pflanzen von Bäumen bezahlt werden. Einer der ersten Anrufe des Gründers Kahlil Baker ging an PRIMAKLIMA, genau genommen an Dr. Henriette Lachenit. Daraus entstand die erste internationale Unterstützung – und eine Partnerschaft, die bis heute besteht. 

Unsere Kennenlern-Story lesen

Mehrere gemeinnützige Organisationen, darunter PRIMAKLIMA e.V., werden als Postcode-Partner ausgezeichnet und erhalten eine zweckungebundene Fördersumme.

17. Neue Partnerschaft, noch mehr Wirkung

PRIMAKLIMA wurde 2025 offizieller Partner der Postcode Lotterie – eine große Überraschung für uns beim Netzwerktreffen in Berlin. Seit 2018 förderte die Lotterie bereits unsere Aufforstungsprojekte in Deutschland und Nicaragua – über 860.000 Bäume sind so gewachsen. Ein herzliches Dankeschön an alle Loskäufer:innen!

Wir sind Postcode Partner, juhu 

18. Eine neue Partnerschaft mit Tiefgang

Die TARGOBANK Stiftung unterstützte 2025 erstmals ein PRIMAKLIMA-Projekt – mit 139.000 Euro für die Wiederbewaldung von rund 75 Hektar Waldfläche in Albbruck am Hochrhein. Wo einst abgestorbene Fichtenbestände standen, entsteht nun ein klimaanpassungsfähiger Laubmischwald. Danke für das Vertrauen!

Weiter zum Biodiversitäts-Boost

19. Wo ein Wald hilft, Hochwasser zu bremsen

Im Erzgebirge entsteht auf ehemaligen Freiflächen ein neuer Mischwald. Was heute nach einer klassischen Aufforstung aussieht, kann künftig weit mehr leisten: Regenwasser speichern, Lebensräume schaffen und dazu beitragen, Hochwasser abzuschwächen. Eine Geschichte darüber, warum gesunde Wälder für ganze Regionen wichtig sind.

Zum natürlichen Hochwasser-Schutz

Ein hellbraun gemusterter Schmetterling sitzt auf einem Blatt.

20. Auf leisen Flügeln zurück

Im Kibale-Nationalpark in Uganda zeigt sich, was Wiederbewaldung bewirken kann: Wo einst gerodete Flächen waren, finden Schmetterlinge wieder ein Zuhause. Eine Studie zeigt: Je älter ein wiederhergestellter Wald wird, desto vielfältiger wird das Leben in ihm. Ein starkes Zeichen dafür, dass Natur zurückkommen kann – wenn wir ihr die Zeit dazu geben.

Jetzt Schmetterlingsstudie lesen

21. Ein gutes Leben für alle

„Wiederbewaldung bedeutet für mich, den Wildtieren, die infolge von Waldzerstörung und -beeinträchtigung getötet oder vertrieben wurden, wieder Leben und eine Heimat zu geben. Es bedeutet auch, dazu beizutragen, die Erde grüner, sicherer und lebenswerter für Wildtiere und Menschen zu machen.“ Kato Micheal, Projektmitarbeiter im Kibale-Nationalpark in Uganda

22. Warum ein Wald in Nicaragua "Die Frauen" heißt

„Der Projektname CommuniTree ist tatsächlich Programm, und das ist mir erst vor Ort richtig bewusst geworden: Es hat mich sehr berührt, zu erfahren, wie viele Menschen an der Arbeit beteiligt sind. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Roger Antonio, der seinen Wald „Las Mujeres“ nannte – nach den Frauen, die ihn bei der Pflanzung unterstützt haben.“ Diana Schreiner (PRIMAKLIMA-Team)

23. Im Herzschlag der Natur

„Manche Orte berühren einen so tief, dass man sie nie wieder vergisst. Die kleine Insel Koos im Greifswalder Bodden ist solch ein Ort. Die Insel ist ein Refugium – für Vögel, für wilde Pflanzen und für die Stille. Orte wie Koos erinnern daran, warum es sich lohnt, für den Erhalt und Schutz unserer natürlichen Lebensräume einzutreten.““ Monika Janssen (PRIMAKLIMA-Team)

24. Nachhaltige Einkommen, starke Gemeinden

„Was mich in Bolivien am meisten beeindruckt hat, war der Stolz der Menschen auf das, was sie geschaffen haben. Wie sie uns Besucher:innen zu ihren Bäumen geführt und erklärt haben, wie sie die Flächen so erfolgreich aufgeforstet haben. Man hat einfach gemerkt, dass diese Waldstücke Teil ihres Lebenswerkes sind.“ Lars Forjahn (Vorstand und Geschäftsführung von PRIMAKLIMA), hier rechts im Bild
Eine Frau mit Naturschmuck spricht ins ZDF-Mikrofon, hinten eine Schulklasse.

25. Der Wald als Heimat und Erbe

Das ZDF begleitete unsere Vorstandsvorsitzende Henriette nach Papua-Neuguinea, zu einem Waldschutzprojekt der Tavolo-Gemeinschaft. Der Wald ist hier Nahrung, Medizin und Identität zugleich. Dr. Henriette Lachenit (Vorstandsvorsitz und Geschäftsführung von PRIMAKLIMA) war tief bewegt: „Wie herzlich wir aufgenommen wurden, war einfach unglaublich.“

Den ZDF-Beitrag über Tavolo ansehen

26. Wie aus einem Wald eine Bewegung wurde

Als 1996/97 in Höbek ein neuer Wald entstand, ahnte niemand, welche Entwicklung daraus folgen würde. Das Projekt markierte den Beginn eines starken Engagements von PRIMAKLIMA in Schleswig-Holstein. Wenige Jahre später haben wir allein dort Hunderttausende Bäume gepflanzt. Eine Geschichte darüber, wie aus ersten Schritten langfristige Wirkung entsteht.

Zum langfristigen Wald-Engagement

27. Wurzeln gegen die Trockenheit

Im südindischen Chikballapur war der Boden lange karg und trocken – heute wachsen hier Mango-, Tamarinden- und Cashewbäume. Das Bagepalli Aufforstungsprojekt stärkt Klimaschutz, Lebensgrundlagen und Gemeinschaft – ein eindrucksvolles Beispiel für lokales Engagement. 

Nachlesen, was in Indien wächst

28. Der Anfang einer starken Partnerschaft

2013 entstand in Einbeck nicht nur ein neuer Schulwald. Mit dem Projekt begann auch die Zusammenarbeit zwischen PRIMAKLIMA und der Stiftung Zukunft Wald. Gemeinsam mit einer Schulklasse wurde ein Ort geschaffen, an dem Natur erlebt, verstanden und über Generationen hinweg geschützt werden kann.

Jetzt Wald in Einbeck kennenlernen

29. Bestnote für den Kibale-Regenwald

Unser Wiederbewaldungsprojekt im Kibale-Nationalpark in Uganda wurde von der unabhängigen Ratingagentur Sylvera mit der Bestnote A ausgezeichnet. Bewertet wurden unter anderem die Klimawirkung, die ökologische Qualität, die Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden sowie die transparente Projektumsetzung.

Warum das Projekt ein A-Rating erhielt

30. Ein Pflanztag hinterlässt mehr als Spuren

„Erst wenn man selbst einen Baum gepflanzt hat, wird einem bewusst, wie viel Arbeit und Sorgfalt hinter einem Wald steckt. Ihn wachsen und gedeihen zu sehen und selbst mit anzupacken, schafft eine ganz besondere Verbindung. Wer einmal vor Ort war versteht noch besser, warum sich dieses Engagement lohnt.“ Peggy Geibig von Tony Petersen Film (bei der Pflanzaktion in Doberenz in Sachsen)

Wälder wachsen. Wir auch.

35 Jahre Waldprojekte – das sind nicht nur Erfolge, sondern auch Umwege, Rückschläge und wichtige Aha-Momente. Sie alle haben unsere Arbeit geprägt. Denn gerade aus den Erfahrungen, die nicht nach Plan verliefen, haben wir gelernt – und unsere Projekte Schritt für Schritt weiterentwickelt.

31. Wir wählen unsere Projektpartner heute noch sorgfältiger aus.

Nicht jede Partnerschaft entwickelt sich wie geplant, wie bei einer Aufforstung nördlich der Stadt Kumasi in Ghana. Vereinbarungen zu Flächen, Baumarten und Berichtsanforderungen mussten mehrfach angepasst werden. Schließlich entschieden wir uns, das Projekt nicht weiterzuführen. Diese Erfahrung hat uns gezeigt: Klare Erwartungen und verbindliche Standards sind die Grundlage erfolgreicher Zusammenarbeit. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt haben wir genutzt, um unsere Auswahl- und Abstimmungsprozesse für neue Partnerschaften weiterzuentwickeln.

32. Wir denken Wälder in Generationen statt in Pflanzsaisons.

Ein Wald wächst über Jahrzehnte. Die Aufforstungen auf degradiertem Weideland in der Provinz Chubut (Süd-Argentinien) waren für ihre Zeit zukunftsweisend. Rückblickend hätten wir die langfristige Entwicklung der Flächen und ein Monitoring über Jahrzehnte von Anfang an mitdenken müssen. Heute planen wir deshalb jedes Projekt langfristig und mit klaren Konzepten – gemeinsam mit den Flächeneigentümer:innen.

33. Einheimische Arten und Artenvielfalt stehen heute im Mittelpunkt.

In früheren Projekten lag der Schwerpunkt vor allem darauf, neue Waldflächen zu schaffen. In Deutschland entstanden dabei teilweise Wälder mit einem hohen Nadelholzanteil; im Südosten Lettlands bestehen unsere Aufforstungen im wesentlichen aus zwei oder drei Baumarten. Heute setzen wir konsequent auf standortgerechte heimische Arten und eine gute Mischung – oder wir setzen auf natürliche Wiederbewaldung, um die Biodiversität zu fördern und langfristig widerstandsfähige Wälder entstehen zu lassen.

34. Menschen gehören zum Wald dazu.

In einem Waldschutzprojekt nahe Andasibe im Osten Madagaskars zeigte sich, wie wichtig ein langfristig funktionierendes Management ist. Teile der Fläche wurden bereits für Landwirtschaft und die Holzkohleproduktion genutzt. Heute wissen wir, dass wir solche Nutzungen und die Lebensrealität der Menschen vor Ort von Beginn an ganz konkret in unsere Projektplanung einbeziehen müssen. Deshalb entwickeln wir unsere Projekte gemeinsam mit lokalen Partnern und Communities.

35. Nicht jedes Projekt wird umgesetzt. Und das ist richtig so.

Wenn sich Projekte deutlich schlechter entwickeln als erwartet, müssen wir konsequent handeln. Ein Beispiel dafür sind Spekboom-Pflanzungen in der Provinz Ostkap in Südafrika, die sich deutlich schwächer entwickelten als erhofft. Statt dauerhaft an einem Vorhaben festzuhalten, haben wir die Zusammenarbeit beendet. Heute überprüfen wir alle Projekte noch konsequenter und ziehen, wenn notwendig, die Reißleine. So setzen wir Spendengelder verantwortungsvoll ein.

1991-2026
Im Einsatz für ein prima Klima – weltweit

Hier findet ihr unsere aktuellen Projektländer (blaue Buttons) 
und eine Auswahl von bereits abgeschlossenen Projekten (grüne Buttons):

Stimmen, die uns begleiten Das sagen unsere Unterstützer:innen über uns:

Vertrauen lässt sich nicht pflanzen – es wächst. Seit 35 Jahren schenken uns Menschen, Unternehmen und Stiftungen dieses Vertrauen. Dafür sind wir von Herzen dankbar. Ihre Worte zeigen, was entsteht, wenn langfristiges Engagement Menschen und Wälder verbindet.

„Bei all den negativen Nachrichten verlieren viele Menschen ihre Zuversicht. Ich habe mich für Optimismus entschieden. Ich glaube, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann. Ökosysteme sind der Schlüssel.“ Florian D. (Unterstützer seit 2019)
Nahaufnahme von Blättern mit Tautropfen.

„Ein Tropfen verglüht schnell auf dem heißen Klimawandel-Stein. Doch viele Tropfen können ihn erfolgreich abkühlen.“ Unterstützer:in seit 2013 (möchte anonym bleiben)

„Herzlichen Glückwunsch an PRIMAKLIMA zum 35-jährigen Jubiläum! Mit ihrem Einsatz für den Schutz und die Wiederherstellung von Wäldern leistet die Organisation einen wichtigen Beitrag für Klima, Biodiversität und damit für die Zukunft von Mensch und Natur. Wir fördern PRIMAKLIMA projektungebunden als Postcode Partner, weil wir überzeugt sind, dass nachhaltige Wirkung Zeit und Vertrauen braucht – und starke zivilgesellschaftliche Organisationen wie PRIMAKLIMA.“ Katja Diemer, Head of Charities, Postcode Lotterie

„Herzlichen Glückwunsch an PRIMAKLIMA zum 35. Jubiläum! Wir haben Euch als engagierten und verlässlichen Partner im Rahmen unseres Projekts „Reparatur für die Natur“ kennengelernt. Gemeinsam haben wir zwischen 2017 und 2025 über 100.000 Bäume in Nicaragua gepflanzt – ein Ergebnis, auf das wir gemeinsam stolz sein können. Mit Herz und Verstand habt Ihr die Zusammenarbeit gepflegt, die bis heute Früchte trägt.“ EDITH SCHNEIDER, Expert Sustainability für Carglass GmbH und DEVK

„35 Jahre Einsatz für Wälder, Klima und Biodiversität – dazu gratulieren wir PRIMAKLIMA herzlich! Mit unserem gemeinsamen Projekt im Südschwarzwald leisten wir einen konkreten Beitrag zum Schutz und zur Entwicklung wertvoller Waldökosysteme. Der ganzheitliche Ansatz von PRIMAKLIMA macht die Organisation für uns zu einer starken Partnerin. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ Deborah Werheit, CSR Referentin TARGOBANK & Koordinatorin TARGOBANK Stiftung
Durch das Blätterdach eines Baumes scheint weiches Sonnenlicht

„Ich unterstütze PRIMAKLIMA, weil ich von dem ehrlichen Konzept und dem bewundernswerten Engagement überzeugt bin.“ Ewald T. (Unterstützer seit 2021)

„35 Jahre PRIMAKLIMA – Herzlichen Glückwunsch! Seit vielen Jahren verbindet uns eine wertvolle Partnerschaft. Für jede Stellenanzeige eines Neukunden wird ein Baum gepflanzt - ein kleines Zeichen mit großer Wirkung. Wir gratulieren dem gesamten Team und bedanken uns für das langjährige Engagement, die vertrauensvolle Zusammenarbeit und euren unermüdlichen Einsatz. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam nachhaltige Projekte umzusetzen und einen Beitrag für kommende Generationen zu leisten.“ Jonas Lehmann, Geschäftsführer von Yourfirm
Zwei Hände pflanzen einen Baumsetzling in die Erde.

„Mit PRIMAKLIMA habe ich die Möglichkeit, aktives Handeln gegen den Klimawandel mit der Stärkung lokaler Partner vor Ort zu verbinden.“ Johannes S. (Unterstützer seit 2021)

„Ich möchte meinen persönlichen ökologischen Fußabdruck minimieren und zugleich sozial sinnvolle Projekte unterstützen.“ Axel J. (Unterstützer seit 2008)

von Herzen Wir sagen Danke!

„35 Jahre PRIMAKLIMA sind auch die Geschichte einer gemeinsamen Lernreise. Aus der frühen Idee, mit Bäumen Kohlenstoff zu speichern, wurde Schritt für Schritt ein tieferes Verständnis: Wälder wirken langfristig nur, wenn sie vielfältig, widerstandsfähig und eng mit den Menschen vor Ort verbunden sind. Dass wir uns weiterentwickeln und neue Erkenntnisse aufgreifen konnten, verdanken wir allen, die uns seit der Gründung begleiten – und denen, die seither dazugekommen sind: Spender:innen, Partner:innen, kritischen Berater:innen und ehrenamtlich Engagierten.
Wir als Team von PRIMAKLIMA sagen von Herzen: Danke!“

Dr. Henriette Lachenit und Lars Forjahn
Vorstand von PRIMAKLIMA

Ein Blick zurück zu den Anfängen

 

Schon 1991 war für Karl Peter Hasenkamp und die PRIMAKLIMA-Gründungsmitglieder klar:

„Unser modernes Leben basiert auf der Nutzung von Energie. [...] Der weit überwiegende Teil dieser Energie stammt aus den fossilen Kohlenwasserstoffen Öl, Erdgas, Kohle, also Energieträgern, bei deren Nutzung (= Verbrennung) große Mengen Kohlendioxid (CO2) in die Luft gelangen. [...]Die Verstärkung des Treibhauseffektes [...] kann [...] zu Klimagefahren unberechenbaren Ausmaßes führen."

So steht es seit 35 Jahren in unserer Vereinssatzung. Angetrieben von Weitsicht, Hingabe und Gerechtigkeitssinn begann damals ein Kampf, den viele andere Menschen Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, ignorierten, verharmlosten oder gar belächelten. Fast drei Jahrzehnte später gingen schließlich Millionen Menschen weltweit für mehr Klimaschutz auf die Straße.

Die unberechenbaren Ausmaße des menschengemachten Klimawandels sind längst Wirklichkeit geworden. Gleichzeitig erleben wir heute, dass die Klimakrise im öffentlichen Diskurs wieder in den Hintergrund rückt. Politische Prioritäten verschieben sich, gesellschaftliche Krisen überlagern das Thema und viele Menschen fragen sich frustriert, ob ihr Engagement überhaupt noch etwas bewirken kann.

Gerade deshalb sind 35 Jahre PRIMAKLIMA ein Grund, nach vorn zu schauen. Denn Klimaschutz war für uns nie ein kurzfristiger Trend, sondern immer eine langfristige Verantwortung. In den vergangenen Jahrzehnten konnten gemeinsam mit zahlreichen Partner und Unterstützer Wälder entstehen und geschützt werden, die es ohne dieses Engagement nicht gäbe. Sie speichern Kohlenstoff, schaffen Lebensräume und stärken die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort.

Die Herausforderungen sind heute größer als 1991. Doch ebenso gewachsen sind unser Wissen, unsere Erfahrungen und das Netzwerk aus Menschen, die gemeinsam handeln. Die Pionierinnen und Pioniere von damals haben gezeigt: Veränderung beginnt oft lange bevor sie gesellschaftlicher Konsens wird.

News und Aktuelles Gegen alle Stürme und Widerstände. Seit 35 Jahren.

03.07.2026 | AUTORIN: ANJA HEIMRATH

Vielleicht ist es Zufall, dass ausgerechnet im Sommer 1991 Wind of Change die Charts erobert. Während der Song zum Soundtrack einer Zeit des Aufbruchs wird, liegen in einem kleinen Büro bei Dortmund die gestempelten Unterlagen des Amtsgerichts auf dem Tisch: PRIMAKLIMA wurde gegründet und ist nun ein eingetragener Verein.

Blicke mit uns auf den Ursprung von PRIMAKLIMA und darauf, wie Karl Peter Hasenkamp PRIMAKLIMA, damals noch unter dem Namen „PrimaKlima – weltweit- e.V.“ zu einer Zeit ins Leben gerufen hat, als vielen Medien das Klima-Thema maximal eine Randnotiz wert war. 

Hier geht's direkt zum Blogbeitrag

News und Aktuelles Kontinuitäten - Im Gespräch mit Henriette Lachenit und Karl Peter Hasenkamp

17.11.2021 | AUTOR: PRIMAKLIMA

"Immer, wenn aus den unterschiedlichen Ländern Bilder und Erzählungen kommen, oder wir vor Ort erleben, dass die Aufforstungen etwas bewirken, ist das natürlich besonders berührend. Aus Nicaragua gibt es beispielsweise Berichte, dass Quellen, die ganzjährig trockengefallen sind, jetzt wieder Wasser führen; durch die Aufforstungen. Oder nach den Wiederaufforstungen in Uganda gibt es dort jetzt wieder Schimpansengruppen. Auch da gibt es eine sichtbare Rückkehr zum Waldzustand. Das macht schon große Freude!", erzählt Henriette Lachenit strahlend.

PRIMAKLIMA-Geschäftsführerin Dr. Henriette Lachenit und Gründer Karl Peter Hasenkamp blicken gemeinsam auf über drei Jahrzehnte PRIMAKLIMA zurück – ein Gespräch über harte Anfangszeiten, die Liebe zum Wald und die Hoffnung auf gesellschaftlichen Wandel.

Jetzt das ganze Gespräch lesen

Auf die nächsten 35 Jahre Gemeinsam für ein verlässliches Klima und eine vielfältige Natur

Wir setzen deine Spende dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht wird.