Der Beitrag erscheint in deutscher Übersetzung und im englischen Original.
Kibale hautnah #3: Der Baum und der Habicht
In seinem dritten Beitrag zeigt Kato, wie die Tierwelt selbst zur Wiederherstellung des Waldes beiträgt. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel zwischen Bäumen, Vögeln und anderen Wildtieren, die durch die Verbreitung von Samen dafür sorgen, dass sich der Wald zunehmend aus eigener Kraft regeneriert.
Wie die Tierwelt im Kibale-Nationalpark ihren Wald selbst wiederaufbaut
In den wiederhergestellten Gebieten des Kibale-Nationalparks im Westen Ugandas wiederholt sich fast täglich ein kleines Schauspiel der Natur. Und in ihm steckt das Ergebnis von dreißig Jahren geduldiger Arbeit: Ein Kuckuckshabicht, auch Kehlstreifbussard oder Sperberbussard genannt, landet auf einem kahlen, frei liegenden Ast, hoch oben in der ausladenden Krone eines Cordia africana-Baumes. Er beobachtet das Gras unter sich, stürzt dann hinab, um eine Eidechse, ein Insekt oder ein kleines Nagetier zu erbeuten, und kehrt anschließend auf denselben Ast zurück. Es wirkt wie ein ganz gewöhnlicher Moment, in dem die Natur einfach ihren Lauf nimmt.
Vor dreißig Jahren hätten weder der Baum noch der Vogel einen Grund gehabt, hier zu sein. Dass sie heute beide hier sind, ist das unmittelbare Ergebnis des Kibale Restoration Project, das von der Uganda Wildlife Authority (UWA) in Zusammenarbeit mit Face the Future und PRIMAKLIMA umgesetzt wird.
Eine Landschaft im Teufelskreis der Zerstörung
Der Kibale-Nationalpark schützt auf einer Fläche von 795 Quadratkilometern eines der letzten verbliebenen zusammenhängenden tropischen, immergrünen Feuchtwaldgebiete Ugandas. Der Park ist weithin als „Primatenhauptstadt der Welt“ bekannt und beherbergt dreizehn Primatenarten, von denen zwei als bedroht gelten, sowie eine Vielzahl von Tierarten, die nur in dieser Region vorkommen.
Ab den 1950er-Jahren wurden große Teile dieses Waldes zunehmend für menschliche Siedlungen beansprucht. In den 1970er-Jahren erreichten die Waldzerstörung und die fortschreitende Schädigung des Ökosystems ihren Höhepunkt. Einmal gerodet, erholten sich die Flächen nicht mehr von selbst. Elefantengras breitete sich unaufhaltsam aus, und Jahr für Jahr fegten Brände über die Graslandschaften hinweg. So geriet das Gebiet in einen Kreislauf der Zerstörung, der die natürliche Verjüngung des Waldes verhinderte.
Jahrzehntelang bot dieser Boden weder einem ausgewachsenen Cordia africana-Baum noch den kleinen Reptilien und Säugetieren einen Lebensraum, auf die der Kuckuckshabicht bei seiner Jagd angewiesen ist. Das Kronendach war verschwunden, die Vegetation am Waldboden wurde fast jedes Jahr niedergebrannt, und der vielschichtige Lebensraum, von dem die meisten Waldarten abhängen, hatte keine Chance, sich neu zu entwickeln.
Den Wald Schicht für Schicht wieder aufbauen
1995 begannen die umfangreichen Pflanzarbeiten. Seitdem hat das Kibale Restoration Project mehr als 7.150 Hektar seines insgesamt 10.000 Hektar umfassenden Projektgebiets innerhalb des Nationalparks wiederhergestellt. Die verbleibenden Flächen wurden bewusst sich selbst überlassen, damit sich Feuchtgebiete, die Vegetation entlang der Flüsse und die Wanderkorridore der Wildtiere auf natürliche Weise erholen können.
Die Wiederherstellung des Waldes folgte einer klaren Strategie. Zunächst wurden feuerresistente Pionierbaumarten gepflanzt, um die Vorherrschaft des Elefantengrases und den Kreislauf wiederkehrender Brände zu durchbrechen. Nachdem diese erste Grundlage geschaffen war, folgten weitere Baumarten unterschiedlicher Entwicklungsstadien, darunter auch solche, die für einen ausgewachsenen Wald charakteristisch sind. Sie sollten das Kronendach nach und nach wieder aufbauen.
Zu ihnen zählen Cordia africana, Warburgia ugandensis, Bridelia micrantha, Prunus africana, Spathodea campanulata, Cordia millenii, Ficus mucuso und Croton megalocarpus. Jede dieser Arten wurde nicht nur aufgrund ihrer Fähigkeit ausgewählt, zur Wiederherstellung des Waldes beizutragen. Entscheidend war auch, welchen Tieren sie künftig Nahrung, Schutz und Lebensraum bieten würde. Gleichzeitig handelt es sich um heimische Baumarten, die bereits vor der Zerstörung des Waldes in diesem Gebiet vorkamen.
Cordia africana, in der lokalen Sprache Luganda als Mukebu und in Runyankore-Rukiga sowie Runyoro-Rutooro als Omutumba bekannt, ist ein kleiner bis mittelgroßer immergrüner Baum. Gewöhnlich erreicht er eine Höhe von vier bis fünfzehn Metern, gelegentlich sogar bis zu dreißig Metern. Charakteristisch ist seine stark verzweigte, schirmförmige Krone. Seine fleischigen, süßen Früchte sind bei Vögeln und anderen Wildtieren begehrt. Sein dichtes Holz, das unter anderem für Möbel, Furniere und leichte Boote verwendet wird, machte ihn zugleich zu einem wertvollen Baum für die Menschen in den Gemeinden rund um den Nationalpark. Heute ist er für die zurückkehrende Tierwelt ebenso wertvoll geworden.
Wenn die Tiere selbst den Wald wieder aufbauen
Das Bemerkenswerte an Kibales Wiederherstellung ist nicht nur, dass die Wildtiere zurückgekehrt sind. Es ist vor allem die Tatsache, dass sie inzwischen selbst zu einer treibenden Kraft der weiteren Regeneration geworden sind: Überall in den wiederhergestellten Gebieten tragen Tiere, die heute wieder auf den Wald angewiesen sind, zugleich zu seiner Ausbreitung bei. Sie transportieren Samen in Gebiete, die durch die ursprünglichen Pflanzungen nie erreicht wurden.
Elefanten, die sich in zunehmender Zahl durch die wiederhergestellten Waldflächen bewegen, ernähren sich von den Früchten von Balanites wilsoniana, Mimusops bagshaweii und Chrysophyllum albidum. Auf ihren Wanderungen verbreiten sie die Samen über weite Teile des Nationalparks. Häufig scheiden sie diese mit ihrem Kot aus, der zugleich den Boden düngt, auf dem die Samen keimen.
Auch Schimpansen haben sich in den regenerierenden Lebensräumen wieder angesiedelt. Sie ernähren sich unter anderem von Feigen und den Früchten von Trichilia dregeana. Während sie durch ihre Reviere streifen, verbreiten sie die Samen zwischen den Baumkronen und der unteren Vegetationsschicht. Auf diese Weise haben sie dazu beigetragen, dass sich Feigenbäume und andere Baumarten weit über die ursprünglich bepflanzten Flächen hinaus wieder ansiedeln konnten.
Paviane fressen die Früchte von Warburgia ugandensis und Uvariopsis congensis. Dabei tragen sie deren Samen auf offene oder gestörte Flächen, auf denen sich diese Arten sonst nur schwer etablieren könnten. So werden die Tiere gewissermaßen zu mobilen Baumpflanzern für zwei wichtige Hartholzarten des Wiederherstellungsprojekts.
Auch Vögel spielen eine entscheidende Rolle. Die Afrikanische Grüntaube und der Graubülbül ernähren sich beide von den Früchten von Bridelia micrantha. Während sie zwischen ihren Futter- und Schlafplätzen hin- und herfliegen, transportieren sie die Samen in andere Teile des Waldes. So entstehen neue kleine Waldinseln, weit entfernt von den ursprünglichen Mutterbäumen.
Das Prinzip ist dabei immer dasselbe: Ein Baum, den das Wiederherstellungsprojekt vor drei Jahrzehnten gezielt gepflanzt hat, ernährt heute ein Tier. Und dieses Tier pflanzt allein durch seine Nahrungsaufnahme die nächste Waldgeneration – an Orten, die die Setzlinge aus den ursprünglichen Baumschulen nie erreicht haben.
Die Wiederherstellung des Kibale-Nationalparks ist damit längst nicht mehr ausschließlich ein Werk des Menschen. Zunehmend sind es die Tiere des Waldes selbst, die diesen Prozess fortführen.
Wenn sich das Kronendach wieder schließt
Mit der Rückkehr des Kronendachs ist auch fast alles zurückgekehrt, was von ihm abhängt. Elefanten, Büffel, verschiedene Antilopenarten, Blauducker und Rotducker, Alexander-Kusimansen, Honigdachse, Stachelschweine und sogar die bedrohten Schuppentiere durchstreifen heute wieder die aufgeforsteten Waldgebiete.
Auch Primaten, die einst durch die menschliche Besiedlung und die Zerstörung ihrer Lebensräume verdrängt wurden, haben sich in den regenerierenden Waldflächen wieder angesiedelt. Dazu zählen Rotschwanzmeerkatzen, Schimpansen, Schwarz-weiße Stummelaffen, Rote Stummelaffen, Grauwangenmangaben und Östliche Vollbartmeerkatzen.
Ginsterkatzen, Zibetkatzen und die scheue Afrikanische Goldkatze streifen heute wieder durch die nachgewachsene Vegetation am Waldboden. Mehr als 300 Vogelarten sind in das Projektgebiet zurückgekehrt. Unter ihnen befindet sich die Grünbrustpitta, ein außergewöhnlich seltener Vogel, der aufgrund seines begrenzten Verbreitungsgebiets und seiner versteckten Lebensweise weltweit zu den begehrtesten Beobachtungen unter Vogelbegeisterten zählt.
Hinzu kommen der Purpurkopf-Glanzstar und der Rotkopfmalimbe. Beide Arten sind nur in bestimmten Regionen verbreitet und außerhalb weniger zentralafrikanischer Wälder nur selten zu beobachten. Für Ornithologinnen und Ornithologen auf der ganzen Welt gelten Sichtungen dieser Vögel als besondere Entdeckungen.
Neben diesen seltenen Arten beherbergt das wiederhergestellte Gebiet heute auch den Olivbauch-Nektarvogel, den Blauen Malkoha, den Kronentoko, den Graukinn-Nektarvogel, den Prachtglanzstar, den Blaukehlliest, die Grünhylia, den Palmensegler und den Langschwanzkuckuck – neben vielen weiteren Arten.
Zwei Arten, ein Ast
Hier treffen Cordia africana und der Kuckuckshabicht aufeinander. Während die wiederhergestellten Cordia africana-Bäume zu hohen, ausladenden Exemplaren mit schirmförmigen Kronen herangewachsen sind, haben sie genau jene erhöhten, frei liegenden Sitzwarten geschaffen, auf die der Kuckuckshabicht angewiesen ist.
Unter ihnen hat sich zugleich die Vegetation am Boden erholt. Kleine Reptilien, Insekten und Nagetiere sind zurückgekehrt – auch dank der Samenverbreitung durch Elefanten, Schimpansen, Paviane und fruchtfressende Vögel. So ist auch die Nahrungsgrundlage entstanden, die der Greifvogel zum Überleben benötigt.
Das Bild eines Kuckuckshabichts, der ruhig auf dem Ast eines Cordia africana-Baumes sitzt, ist deshalb weit mehr als eine schöne Naturbeobachtung. Es ist ein sichtbares Zeichen für das ökologische Zusammenspiel, das in Kibale wiederhergestellt wurde.
Es zeigt, dass bei der Wiederherstellung nicht einfach nur Bäume auf einer Landkarte hinzugekommen sind. Vielmehr sind die Beziehungen zwischen den Arten neu entstanden, auf die ein gesunder Wald angewiesen ist. Beziehungen, die sich inzwischen selbst erhalten und weiterentwickeln – ganz ohne zusätzliche Pflanzungen durch den Menschen.
Über die Baumkronen hinaus
Die positiven Auswirkungen dieser Wiederherstellung enden nicht an den Grenzen des Nationalparks. Mit der Erholung der Wildtierbestände und der Stabilisierung ihrer Lebensräume haben auch die Konflikte zwischen Menschen und Wildtieren in den angrenzenden Gemeinden abgenommen.
Gleichzeitig ist das Wiederherstellungsprojekt zu einer wichtigen Quelle für lokale Beschäftigung und Entwicklung geworden: von der Arbeit in Baumschulen und der Pflanzung junger Bäume bis hin zur Überwachung der Waldentwicklung und der langfristigen Waldbewirtschaftung.
Die Rückkehr von Arten wie dem Kuckuckshabicht, das Heranwachsen von Bäumen wie Cordia africana und die stille, unermüdliche Arbeit von Elefanten, Schimpansen, Pavianen, fruchtfressenden Vögeln und anderen Wildtieren, die Samen durch den wiederhergestellten Wald tragen, sind weit mehr als bloße Meilensteine des Naturschutzes.
Sie sind greifbare Zeichen, die heute jeder Mensch bei einem Spaziergang durch den Kibale-Nationalpark entdecken kann. Zeichen dafür, dass eine Landschaft, die einst als dauerhaft zerstört galt, wieder zum Leben erweckt werden kann. Und dass man darauf vertrauen darf, dass sie sich heute zu großen Teilen aus eigener Kraft weiter regeneriert.
Drei Jahrzehnte nachdem die ersten Setzlinge in den verbrannten, von dichtem Gras überwucherten Boden gepflanzt wurden, sitzt ein Greifvogel hoch oben in einer Baumkrone und hält im Gras unter sich nach Bewegung Ausschau. Irgendwo in seiner Nähe verbreitet ein Elefant die Samen des Kronendachs von morgen. Und der Wald um sie herum, der einst verschwunden war, ist heute wieder voller Leben.
The tree and the hawk: How Kibale's wildlife became the architects of its own recovery
In the restored areas of Kibale National Park in Western Uganda, a small scene repeats itself almost daily, and it carries the weight of thirty years of patient work. A lizard buzzard drops onto a bare, exposed branch high in the spreading crown of a Cordia Africana tree, watches the grass below, then dives to snatch a lizard, insect, or small rodent before returning to the same perch. It looks like an ordinary moment of nature going about its business.
Thirty years ago, neither the tree nor the bird would have had any reason to be here. That they are here now, together, is the direct result of the Kibale Restoration Project, led by the Uganda Wildlife Authority (UWA) in partnership with Face the Future, and PRIMAKLIMA.
A landscape once locked in decline
Kibale National Park protects 795 square kilometres of one of Uganda's last remaining tracts of tropical moist evergreen forest (widely known as the primate capital of the world), home to thirteen primate species, two of them endangered, along with a wealth of regionally endemic wildlife. Large sections of that forest were encroached on for human settlement beginning in the 1950s, with degradation and deforestation peaking through the 1970s.
Once cleared, the land did not recover on its own. Elephant grass moved in aggressively, and recurring fires swept through the grasslands year after year, locking the area into a degraded state that prevented natural tree regeneration. For decades, this was ground that could support neither a mature Cordia Africana nor the small reptiles and mammals a lizard buzzard needs to hunt. The canopy was gone, the understorey was burned clean almost every year, and the layered habitat that most forest species depend on had nowhere to take hold.
Rebuilding the forest layer by layer
Planting began in earnest in 1995. Since then, the Kibale Restoration Project has restored more than 7,150 hectares of its 10,000-hectare target inside the park, with the remaining hectares deliberately left untouched so that wetlands, riverine vegetation, and wildlife corridors can recover on their own terms.
The restoration strategy followed a deliberate sequence. Fire tolerant pioneer species were planted first, to break the grip of elephant grass and repeated burning. Once that foothold was secured, intermediate and climax trees were introduced to rebuild the canopy, among them Cordia Africana, Warburgia Ugandensis, Bridelia Micrantha, Prunus Africana, Spathodea Campanulata, Cordia Millenii, Ficus Mucuso, and Croton Megalocarpus. Each species was chosen not only for its ability to grow back a forest, but for the animals it would eventually feed, shelter, and support also because these are the indigenous trees that were there before degradation.
Cordia Africana itself, known locally as Mukebu in Luganda and Omutumba in Runyankore-Rukiga, and Runyoro-Rutooro, is a small to medium sized evergreen that grows 4 to 15 metres tall, occasionally reaching 30 metres, with a heavily branched, umbrella shaped crown. Its fleshy, sweet fruit is prized by birds and wild animals throughout its range, and its dense wood, valued for furniture, veneers, and light boats, made it as useful to the communities bordering the park as it has become to the wildlife now returning to it.
The animals that are now rebuilding the forest themselves
What makes Kibale's recovery remarkable is not only that wildlife has returned, but that the returning wildlife has become an active engine of further restoration. Across the restored area, animals that now depend on the forest are also the ones expanding it, carrying seeds into other areas that planting never reached.
Elephants, which move through the restored compartments in growing numbers, feed on the fruit of Balanites Wilsoniana, Mimusops Bagshaweii, and Chrysophyllum Albidum, then disperse the seeds widely across the park as they move, often depositing them in dung that also fertilises the ground where they take root.
Chimpanzees, among the primates that have re-established themselves in the recovering habitat, feed heavily on figs and Trichilia Dregeana, moving seeds through the canopy and understorey as they range across their territories, a process that has helped figs and other trees recolonise areas well beyond the original planting areas.
Baboons feed on Warburgia Ugandensis and Uvariopsis Congensis, carrying seeds into open or disturbed ground where these species might otherwise struggle to establish, effectively acting as mobile planters for two of the restoration programme's key hardwood species.
Birds have proven just as important. The African green pigeon and the common bulbul both feed on the fruit of Bridelia Micrantha, then carry the seeds to other parts of the forest as they fly between feeding and roosting sites, seeding new pockets of growth far from the parent trees.
In each case, the pattern is the same. A tree planted deliberately by the restoration project three decades ago now feeds an animal, and that animal, simply by feeding, plants the next generation of forest somewhere the original nursery seedlings never reached. Restoration in Kibale national park has stopped being only a human project and has become, increasingly, one that the forest's own animals are carrying forward on its behalf.
A canopy full again
As the canopy has returned, so has almost everything that depends on it. Elephants, buffalos, several antelope species, blue and red duikers, Alexander's kusimanse, honey badgers, porcupines, and even the endangered pangolin now move through the restored blocks. Primates once pushed out by encroachment and degradation, including red-tailed monkeys, chimpanzees, black-and-white colobus, red colobus, grey-cheeked mangabeys, and L'Hoest's monkeys, have re-established themselves in the recovering habitat. Genet cats, civets, and the elusive golden cat now roam through the regrown understorey.
More than 300 bird species have returned to the project area. Among them are the Green Breasted Pitta, a strikingly rare bird whose limited global range and elusive habits make it one of the most sought-after sightings for birdwatchers anywhere in the world, along with the, Purple Headed Starling and the Red Headed Malimbe, both localised species rarely seen outside a handful of central African forests and considered prize records among ornithologists internationally.
Alongside these rarities, the restored area now host the Olive bellied sunbird, Blue Malkoha, Crowned Horn bil, Grey-chinned Sunbird, Splendid Starling, Blue breasted kingfisher, Green Hylia, African palm swift, Long tailed cuckoo and among many other species.
Two species, one perch
This is where Cordia Africana and the lizard buzzard meet. As restored Cordia Africana trees have matured into tall, spreading, umbrella crowned specimens, they have recreated exactly the kind of elevated, open perch the lizard buzzard depends on. Below them, the return of ground cover, small reptiles, insects, and rodents, itself made possible by the seed dispersal work of elephants, chimpanzees, baboons, and fruit eating birds, has rebuilt the prey base the bird needs to survive.
The image of a lizard buzzard perched calmly on a Cordia Africana branch is, in that sense, an ecological signature. It is proof that restoration in Kibale has not simply added trees to a map, but rebuilt the relationships between species that a healthy forest depends on, relationships that are now sustaining and extending themselves without further human planting.
Beyond the canopy
The benefits of this restoration have not stopped at the park boundary. As wildlife populations have rebounded and habitat has stabilised, human wildlife conflict in communities neighbouring the park has eased, and the restoration project has become a source of local employment and development, from nursery work and planting to monitoring and ongoing forest management.
The return of species like the lizard buzzard, the maturing of trees like Cordia Africana, and the quiet, ongoing work of elephants, chimpanzees, baboons, and fruit eating birds and other wildlife carrying seeds across the restored forest are not just conservation milestones. They are tangible signs, visible to anyone walking through Kibale National Park today, that a landscape once written off as permanently degraded can be brought back to life, and can now, in large part, be trusted to keep rebuilding itself.
Three decades after the first seedlings went into scorched, grass choked ground, a hawk sits in a treetop watching the grass below for movement, an elephant somewhere nearby is dropping the seeds of tomorrow's canopy, and the forest around them, once gone, is very much alive.



