Wo heute junge Bäume wachsen, standen vor einigen Jahren noch Kinder mit Spaten in der Hand. Genau darin liegt die besondere Kraft der Schulwälder: Aus gemeinsamer Pflanzarbeit entstehen neue Lebensräume – und Orte, an denen junge Menschen miterleben können, wie aus zahlreichen Setzlingen Schritt für Schritt ein Wald wird.
Für diesen besonderen Ansatz gehört „Schulwälder gegen Klimawandel“ zu den Gewinnerprojekten des Projektwettbewerbs 2025 der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen. Die Auszeichnung wird vom Bundesumweltministerium (BMUKN) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) vergeben und würdigt herausragende Projekte, die sich für die Wiederherstellung von Ökosystemen einsetzen.
In den Schulwäldern pflanzen Schüler:innen standortangepasste, artenreiche Mischwälder und begleiten ihre Entwicklung über viele Jahre. Dabei entstehen nicht nur neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Die Wälder werden zugleich zu grünen Klassenzimmern, in denen Natur nicht nur erklärt, sondern unmittelbar erlebt werden kann.


