Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.

Key Facts  
Kooperation seit: 2014
CO₂-Emissionen in Tonnen: seit Kooperationsbeginn: 2.568
Einsparung zum Vorjahr (2023 ggü. 2022): 25 t
Beitragsumfang: Scopes 1, 2 & (3)
Relevante Scope 3 Emissionen: 3.6 und 3.9
Labelnummer: PK-DE-00762

Das Unternehmen Perlkönig bietet hochwertigen Modeschmuck an. In den Jahren 2014 bis 2021 hat Perlkönig alle Emissionen eingebunden, die im Geschäftsbetrieb anfallen und dafür das Siegel "klimaneutraler Geschäftsbetrieb" erhalten. Seit 2022 bindet das Unternehmen die Emissionen, die direkt am Geschäftsstandort erzeugt oder indirekt durch den Energieverbrauch am Geschäftsstandort verursacht werden ein und erhält dafür das Siegel „klimaneutraler Standort”. Konkret umfasst das die Emissionen, die durch den Stromverbrauch und das Beheizen des Standorts, sowie durch den Treibstoffverbrauch des Unternehmensfuhrparks anfallen. Seit dem 01.01.2025 erhält das Unternehmen das neue an die EU-Richtlinien angepasste PRIMAKLIMA-Label „Klimaschutzbeitrag Scope 1, 2 & (3)“.

 

Unterstützte Projekte

Bolivien Lokale Lösungen als Grundlage für nachhaltige Entwicklung

In Bolivien bedroht die Klimakrise zum einen durch Gletscherschmelze und Überschwemmungen und zum anderen durch Wasserknappheit die Lebensgrundlage vieler Menschen. Insbesondere Kleinbäuer:innen haben mit Ernteausfällen und degradierten Böden zu kämpfen. Das Aufforstungsprojekt nahe Cochabamba stärkt die Region durch die Baumpflanzungen und wird ergänzt durch Schulungen, Mikrokredite und Agroforstsysteme, die den Familien neue Perspektiven bieten.

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Indonesien Erhalt von Torfmoorwäldern

In Zentral-Kalimantan auf Borneo schützt das Projekt artenreiche Torfmoorwälder, die nicht nur CO₂ speichern, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Durch nachhaltige Initiativen wie Bambusanbau, Kokosölproduktion und Umweltbildung werden lokale Gemeinschaften gestärkt und langfristige Perspektiven für Mensch und Natur geschaffen – ein Schlüsselprojekt im Kampf gegen die Klimakrise. 

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Kambodscha Waldschutz: Erhalt eines unersetzlichen Ökosystems

Im Keo Seima-Naturschutzgebiet in Kambodscha schützt das Projekt einen der letzten tropischen Regenwälder des Landes. Hier werden wertvolle Ökosysteme bewahrt, bedrohte Tierarten wie der Große Ibis geschützt und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaft gestärkt – ein Waldschutzprojekt, das Klima, Mensch und Biodiversität miteinander verbindet. 

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Zwei große Schimpansen sitzen im Kibale-Nationalpark in Uganda.
Uganda Regenwald mit Zukunft

Der Kibale-Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas und ist einer der letzten verbliebenen Tropenwälder des Landes. Nach 30 Jahren der Entwaldung geht es seit 1993 darum, die Jahrhunderte alten Bereiche des Waldes zu schützen und die einst zerstörten mit heimischen Baumarten neu zu bepflanzen. Mit großem Erfolg: Über 350 Baumarten wachsen inzwischen innerhalb des Parks. 

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Zum Projekt

Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:

Jahr Beitragsumfang Link CCF Methode der Bilanzierung Eingebundene Tonnen CO₂ +/- zum Vorjahr Projekt
2026 1, 2 und (3)   GHG Protocol 138 212 Uganda
2025 1, 2 und (3)   GHG Protocol 350 +212 Kambodscha
2024 1, 2 und (3)   GHG Protocol 138 +25 Kambodscha
2023 1, 2 und (3)   GHG Protocol 113 +12 Kambodscha
2022 1, 2 und (3)   GHG Protocol 101 69 Indonesien
2021 1, 2 und (3)   GHG Protocol 170 0 Indonesien
2020 1, 2 und (3)   GHG Protocol 170 82 Uganda
2019 1, 2 und (3)   GHG Protocol 252 +3 Bolivien
2018 1, 2 und (3)   GHG Protocol 249 +29 Uganda
2017 1, 2 und (3)   GHG Protocol 220   Uganda

Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:

Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen. 

Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. 

Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren

Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen. 

Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten

Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.

Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen

Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Darüber hinaus werden einige relevante Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette eingebunden (Scope 3). Dazu gehören die Emissionen, die durch Geschäftsreisen mit dem Flugzeug und durch den nachgelagerten Transport der Produkte entstehen (Scopes 3.6 und 3.9).