Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.

Key Facts  
Kooperation seit: 2022
CO₂-Emissionen in Tonnen: seit Kooperationsbeginn: 473
Einsparnis zum Vorjahr (2023 ggü. 2022): t
Beitragsumfang: Scopes 1, 2 & 3
Relevante Scope 3 Emissionen: 3.1, 3.4, 3.5, 3.6, 3.7
Labelnummer: PK-DE-00766

Die DEUTSCHE WOHNWERTE entwickelt, realisiert und vermarktet hochwertige Wohn- und Geschäftsquartiere. Die Emissionen, die direkt am Standort erzeugt oder indirekt am Standort durch den Energieverbrauch verursacht werden (Scope 1 und Scope 2), entstehen durch das Beheizen des Standorts sowie durch den Treibstoffverbrauch des Unternehmensfuhrparks. Über die Hälfte der Gesamtemissionen fällt dabei durch die Firmenfahrzeuge an. Seit dem Jahr 2022 kompensiert das Unternehmen alle Emissionen, die aus dem Geschäftsbetrieb entstehen, mit PRIMAKLIMA und erhält das Unternehmen das PRIMAKLIMA-Label „Klimaschutzbeitrag Scope 1, 2 & 3“.

Unterstützte Projekte

Indonesien Erhalt von Torfmoorwäldern

In Zentral-Kalimantan auf Borneo schützt das Projekt artenreiche Torfmoorwälder, die nicht nur CO₂ speichern, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Durch nachhaltige Initiativen wie Bambusanbau, Kokosölproduktion und Umweltbildung werden lokale Gemeinschaften gestärkt und langfristige Perspektiven für Mensch und Natur geschaffen – ein Schlüsselprojekt im Kampf gegen die Klimakrise. 

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Kambodscha Waldschutz: Erhalt eines unersetzlichen Ökosystems

Im Keo Seima-Naturschutzgebiet in Kambodscha schützt das Projekt einen der letzten tropischen Regenwälder des Landes. Hier werden wertvolle Ökosysteme bewahrt, bedrohte Tierarten wie der Große Ibis geschützt und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der lokalen Gemeinschaft gestärkt – ein Waldschutzprojekt, das Klima, Mensch und Biodiversität miteinander verbindet. 

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Zwei große Schimpansen sitzen im Kibale-Nationalpark in Uganda.
Uganda Regenwald mit Zukunft

Der Kibale-Nationalpark liegt im Südwesten Ugandas und ist einer der letzten verbliebenen Tropenwälder des Landes. Nach 30 Jahren der Entwaldung geht es seit 1993 darum, die Jahrhunderte alten Bereiche des Waldes zu schützen und die einst zerstörten mit heimischen Baumarten neu zu bepflanzen. Mit großem Erfolg: Über 350 Baumarten wachsen inzwischen innerhalb des Parks. 

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Zum Projekt

Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:

Zeitraum Kompensationsumfang Scopes Kompensierte
Tonnen CO₂
Projekt
2025 Klimaneutraler Geschäftsbetrieb 1, 2 und (3) 125 Uganda
2024 Klimaneutraler Geschäftsbetrieb 1, 2 und (3) 116 Uganda
2023 Klimaneutraler Geschäftsbetrieb 1, 2 und (3) 116 Kambodscha
2022 Klimaneutraler Geschäftsbetrieb 1, 2 und (3) 116 Indonesien

Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:

Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen. 

Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln. 

Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren

Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen. 

Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten

Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.

Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen

Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Das Unternehmen bindet die relevanten Emissionskategorien in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) ein. Dazu gehören die Emissionen, die durch den Papierverbrauch und das Abfallaufkommen im Unternehmen enstehen (Scope 3.1 und 3.5). Auch die Emissionen, die durch den vorgelagerten Transport von Paketen zum Unternehmen entstehen, werden von der DEUTSCHEN WOHNWERTE eingebunden (Scope 3.4). Zudem werden alle Emissionen, die durch Geschäftsreisen oder durch das Pendeln der Mitarbeiter:innen anfallen, bei der Kompensation berücksichtigt (Scope 3.6 und 3.7).