Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über das Engagement des Unternehmens. Sie finden Informationen über die Historie des Engagements, den Umfang und die unterstützten Klimaschutzprojekte.
| Key Facts | |
|---|---|
| Kooperation seit: | 2023 |
| CO₂-Emissionen in Tonnen seit Kooperationsbeginn: | 356 |
| Einsparung zum Vorjahr (2025 ggü. 2024): | nicht vergleichbar |
| Beitragsumfang: | Seit 2025 Scope 1, 2 & 3 |
| Relevante Scope 3 Emissionen: | 3.1; 3.3; 3.5 - 3.7 |
| Labelnummer: | PK-DE-00770 |
contour ist ein Dienstleister für Veranstaltungstechnik und arbeitet für Kund:innen aus Kultur, Industrie, Verbänden, Wirtschaft, Politik und Medien. Seit 2023 bindet das Unternehmen alle Emissionen, die direkt am Standort entstehen oder indirekt durch den Energieverbrauch am Standort verursacht werden ein. Seit 2025 werden neben Scope 1 & 2 auch alle relevanten Scope 3-Emissionen (siehe oben) erfasst und ausgeglichen. Das umfasst konkret die Emissionen, die durch den Stromverbrauch und das Beheizen des Standorts, sowie durch den Treibstoffverbrauch der Firmenfahrzeuge entstehen sowie die relevante vor- und nachgelagerten Emissionen. Mit über 67 % der gesamten Klimawirkung liegt der größte Anteil an THG-Emissionen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette, insbesondere bei den aktivierten Sachanlagen in Form von eingekaufter Bühnentechnik. Daneben tragen die noch im Unternehmensbestand gehaltenen Firmenfahrzeuge mit Verbrennungsmotor (Diesel & Hybrid) mit ca. 22 % wesentlich zum Gesamt- Fußabdruck bei. Die vollständige Umstellung auf Elektrofahrzeuge sind in Planung. Durch eine eigene Solaranlage erzeugt die contour Veranstaltungsservice GmbH den Großteil ihres elektrischen Energiebedarfs selbst. Extern bezogene Strommengen werden nach dem “market-based”-Ansatz, also unter Anerkennung von Ökostrombezug bilanziert. Dies führt dazu, dass die contour Veranstaltungsservice GmbH indirekte Scope 2 Emissionen von gesamt 0,00 kg CO2 ausweisen kann.
Weitere Informationen wie PRIMAKLIMA die neuen Anforderungen zu CSRD und dem European Green Deal umsetzt, finden sie hier.
Was wir gemeinsam schon bewirken konnten:
| Jahr | Beitragsumfang | Link CCF | Methode der Bilanzierung | Eingebundene Tonnen CO₂ | +/- zum Vorjahr | Projekt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | Scope 1, 2 & 3 | GHG Protocol | 155 | Pauschal | Tavolo | |
| 2025 | Scope 1, 2 & 3 | GHG Protocol | 142 | erstmalig mit Scope 3 | Uganda, Tavolo | |
| 2024 | Scope 1 & 2 | GHG Protocol | 49 | + 38 t | Kambodscha, Tavolo | |
| 2023 | Scope 1 & 2 | GHG Protocol | 10 | Kambodscha |
Den CO₂-Fußabdruck verstehen und gezielt reduzieren Scope 1, 2 und 3:
Wenn’s um den CO₂-Fußabdruck geht, spielen Scope 1 und 2 die Hauptrollen: Das sind die Emissionen, die direkt und indirekt am Unternehmensstandort entstehen.
Doch erst mit der umfassenden Betrachtung von Scope 1, 2 und 3 wird die gesamte Klimawirkung eines Unternehmens sichtbar. Diese Transparenz bildet die Grundlage, um gezielt Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige, zukunftsfähige Strategie zu entwickeln.
Scope 1 – Direkte Emissionen unmittelbar reduzieren
Scope 1 umfasst alle direkt am Standort entstehenden Emissionen, die durch eigene Aktivitäten am Unternehmensstandort entstehen – etwa die Verbrennung von Kraftstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizungen und Maschinen oder auch durch Kühlmittelverluste aus Klimaanlagen. Hier können Unternehmen unmittelbar ansetzen: Der Umstieg auf emissionsarme Technologien, effizientere Heizsysteme oder alternative Antriebe sorgt für direkte Verbesserungen.
Scope 2 – Energieverbrauch klimagerecht gestalten
Scope 2 erfasst die indirekten Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie wie Strom oder (Fern-)Wärme entstehen. Da die Emissionen nicht vor Ort entstehen, aber zu Aktivitäten am eigenen Standort zählen, werden sie nicht zu Scope 3 gerechnet. Der Wechsel zu zertifiziert erneuerbaren Energien setzt die Emissionen auf null.
Scope 3 – Wertschöpfungskette einbeziehen
Scope 3 betrachtet alle vor- und nachgelagerten, indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – von der Rohstoffbeschaffung über Transport, Nutzung und Entsorgung der Produkte bis hin zu Geschäftsreisen und Investitionen. Durch nachhaltige Lieferketten, effiziente Prozesse und klimafreundliche Materialien können Unternehmen gemeinsam mit ihren Partnern einen weitreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.