Klimatipps Viele kleine Maßnahmen bewirken Großes

1. Zu Hause

  • Sauberer Strom aus erneuerbaren Energien? Der Wechsel zu einem unabhängigen Ökostrom-Anbieter ist schnell gemacht. Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und welche Anbieter zu empfehlen sind zeigt der Ökostrom-Anbietervergleich.
  • Hat ein altes Gerät ausgedient, sollte bei notwendigen Neuanschaffungen die Energieeffizienz wichtiges Auswahlkriterium sein. Denn das auf den ersten Blick verlockende aber energiefressende Schnäppchen sorgt unter Umständen nicht nur auf der Stromrechnung für eine schlechte Bilanz.
  • Während bei der Waschmaschine gilt: lieber voll machen, statt viele Waschgänge mit nur kleinen Mengen, heißt es beim Wasserkochen: Nur so viel Wasser erhitzen, wie tatsächlich gebraucht wird. Besser im Wasserkocher als auf dem Herd.
  • Manche Geräte haben gar keinen Netzschalter mehr. Eine abschaltbare Steckerleiste verhindert in jedem Fall den Standby-Modus, der kontinuierlich unnötig Energie verbraucht. Wenn möglich also am besten alle Geräte komplett ausgeschalten, wenn sie gerade nicht gebraucht werden.
  • Lüften? Unbedingt, aber richtig – gerade im Winter. Gekippte Fenster bei angeschalteter Heizung lassen auf die Dauer zu viel wertvolle Wärme entweichen. Die Alternative: Mehrmals täglich ein paar Minuten stoßlüften.

2. Im Alltag

  • Was machen Banken eigentlich mit dem Geld, das bei Ihnen angelegt wird? Oft ist das nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Nahrungsmittelspekulationen, Atomwaffen, Rüstungskonzerne – nicht selten investieren konventionelle Banken in mehr als fragwürdige Branchen. Der Wechsel zu einer nachhaltigen Bank geht fix und trägt aktiv dazu bei, dass nur nachhaltige Entwicklung und soziale Projekte gefördert werden.
  • Das Hinterfragen des Konsums kann ganz neue Perspektiven schaffen. Welche Dinge benötigen wir wirklich und wie häufig neu? Jede Produktion benötigt  Ressourcen und verursacht Emissionen. Wo Transportwege kurz gehalten werden und langlebige Produkte hergestellt worden sind, wird deutlich weniger CO2 verbraucht.
  • Reparieren, tauschen, selber machen. In den meisten Städten gibt es Reparaturwerkstätten (z.B. für Fahrräder oder Elektrogeräte), in denen Material zur Verfügung gestellt und Hilfe angeboten wird.

3. Auf dem Teller

  • Alles hat seine Zeit – ob Erdbeeren, Grünkohl oder Feldsalat. Am besten schmecken sie in ihrer jeweiligen Saison. Dann können sie bei uns auf den Feldern angebaut und emissionsarm zum nächsten Laden transportiert werden. Spargel aus Chile im Winter? Muss nicht sein.
  • Biologische Landwirtschaft reduziert die Emissionen noch einmal mehr und gleichzeitig den Pestizideinsatz auf den Feldern. Ein Gewinn für die Umwelt und unsere eigene Gesundheit.
  • Fleischverzehr erhöht den eigenen CO2-Fußabdruck erheblich. Um Platz für Plantagen zur Tierfutterherstellung zu schaffen, müssen täglich Wälder weichen. Die Reduktion tierischer Produkte entlastet das Klima effektiv.
  • Bewusster Konsum schont Ressourcen. Rund die Hälfte aller produzierten Lebensmittel landet nicht auf dem Teller – sondern im Abfall. Aber wohin mit den fünf Tomaten bevor es in den Urlaub geht? Der Nachbar freut sich bestimmt drüber.

4. Unterwegs

  • Mehrwegbecher und –flaschen gibt es in zahlreichen Farben und Formen. Und auch die Möglichkeiten unterwegs kostenfrei sauberes Leitungswasser abzufüllen oder im Café sogar einen Rabatt auf den eigentlichen Kaffeepreis zu erhalten, breiten sich immer mehr aus. Was stattdessen sinkt ist die Müllmenge. Super Deal!
  • Öfter mal auf das Fahrrad steigen, gerade bei kurzen Strecken – macht nicht nur das Klima fitter. Fahrgemeinschaften entlasten die Straßen und den Geldbeutel.
  • Ob Urlaub oder Geschäftsreise – die Vermeidung von Flügen und Kreuzfahrten gehört zu den effektivsten Klimaschutzmaßnahmen für jeden Einzelnen. Bahn und Fernbus sind im Inland oft gute Alternativen, auch wenn es häufig etwas länger dauert. Telefonkonferenzen sorgen dafür, dass die Teilnehmer keine Fahrten auf sich nehmen müssen.

Gemeinsam sind wir viele!

Zahlreiche Initiativen, Privatpersonen und Unternehmen engagieren sich freiwillig für den Klimaschutz – und setzen damit mehr als nur ein Zeichen. Werden auch Sie Teil der Bewegung! Für eine gesunde, artenreiche und natürliche Zukunft.