Dank Spenden der Raiffeisen Waren GmbH werden in den kommenden Jahren im sächsischen Kleinbardau auf einer Fläche über 2.250 Bäume gesetzt. Das Unternehmen verfolgt dabei ein klares Prinzip: Für jede Person, die innerhalb eines Jahres neu eingestellt wird, wird ein Baum in Deutschland gepflanzt. Die Pflanzungen sollen in Zukunft einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Die Wälder in Deutschland stehen derzeit unter starkem Druck. Nur artenreiche Mischwälder sind in der Lage, den häufiger auftretenden Extremwetterlagen – etwa langen Trockenphasen im Sommer oder kräftigen Stürmen im Herbst – dauerhaft standzuhalten. Reine Bestände, insbesondere mit nicht heimischen Baumarten, sind hingegen deutlich anfälliger, zum Beispiel für Schädlinge wie den Borkenkäfer. Aus diesem Grund kommen in den Projektflächen ausschließlich heimische und an den Standort angepasste Arten wie Wildapfel, Vogelkirsche und Eberesche zum Einsatz.
Aufforstung gilt als wirksame und zugleich natürliche Möglichkeit, die Erderwärmung zu verlangsamen. Während ihres Wachstums binden Bäume CO₂, speichern den enthaltenen Kohlenstoff und tragen so dazu bei, die CO₂-Menge in der Atmosphäre langfristig zu reduzieren. Auch die neu gepflanzten Bäume werden hierzu ihren Beitrag leisten.
Zusätzlich ermöglicht die Unterstützung der Raiffeisen Waren GmbH die naturnahe Ausgestaltung des Waldrandes – unter anderem mit Schlehe und Hasel – und damit die Entstehung eines wertvollen Lebensraums für zahlreiche Vogelarten, Insekten und weitere Waldbewohner. Davon profitieren auch die Menschen in der Region: Wälder erhöhen nachweislich die Lebensqualität, schaffen Raum für Erholung und steigern dadurch die Attraktivität des Umfelds.