Mit ihrer gemeinsamen Aktion setzen Carglass® und die Zurich Versicherung ein starkes Zeichen für nachhaltiges Handeln: Für jede erfolgreich gesteuerte Glasschadenabwicklung eines Zurich Exklusivpartners wird ein Baum im Aufforstungsprojekt in Nicaragua gepflanzt. Unterstützt wird damit Aracelly del Carmen Duarte, eine Kleinbäuerin, die Land in der Nähe der Stadt Boaco bewirtschaftet.

Auf den Flächen entstehen vielfältige Mischwälder. Neben Nutzholzarten wie der Weißkopfmimose, dem Regenbaum und dem Mandagual werden weitere standortgerechte Baumarten gepflanzt. Das tiefreichende Wurzelwerk der jungen Bäume kann künftig große Mengen Wasser im Boden speichern und ihn widerstandsfähiger gegen Dürren machen sowie Überschwemmungen vorbeugen.

Mit dem neuen Wald entstehen auch wieder Lebensräume: Pflanzen- und Tierarten können sich ausbreiten und zu einem stabilen Ökosystem beitragen. Gleichzeitig bindet der Wald langfristig große Mengen CO₂ und hilft der Region, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.

Für Menschen wie Aracelly del Carmen ist das Land die wichtigste Lebensgrundlage. Neben schützenden Waldflächen wachsen auch Obst- und Nutzholzbäume, die in begrenztem Maße schonend genutzt werden dürfen. So entstehen langfristig zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Kleinbäuerin und ihrer Familie.

Carglass® verfolgt mit dieser Initiative das Ziel 2.600 neue Bäume in Nicaragua zu pflanzen.

Bereits gepflanzte Bäume:
Bäume
Bäume wollen wir insgesamt pflanzen.


Fragen und Antworten

Die langfristige CO₂‑Wirkung ist durch den Plan‑Vivo‑Standard abgesichert, der strenge Anforderungen an Monitoring, Bewirtschaftungspläne und unabhängige Überprüfung stellt. Die Wälder werden nicht nur gepflanzt, sondern über Jahrzehnte hinweg gepflegt und nachhaltig bewirtschaftet. 

Das Projekt ist so aufgebaut, dass die Farmer:innen selbst ein langfristiges wirtschaftliches Interesse am Erhalt der Wälder haben. Dadurch entsteht eine stabile Grundlage für dauerhafte CO₂‑Bindung und eine hohe Projektsicherheit. 

Die Zahlungen an die teilnehmenden Familien sind ein zentrales Element des Projekts. Sie erhalten finanzielle Unterstützung für das Pflanzen und die Pflege der Bäume und profitieren später zusätzlich von nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Zusammenarbeit ist freiwillig, und die Flächen bleiben im Besitz der Familien.  

Das Projekt schafft echte wirtschaftliche Perspektiven in einer Region, die stark von Klimafolgen betroffen ist. Die Kombination aus direkter Vergütung, saisonalen Jobs und langfristigen Einnahmen macht das Modell sozial tragfähig. 

Die Bewirtschaftung folgt klaren Regeln: Es dürfen nur so viele Bäume entnommen werden, wie natürlich nachwachsen. Das bedeutet, dass der Wald als Ökosystem dauerhaft erhalten bleibt. Gleichzeitig profitieren die Familien wirtschaftlich davon, den Wald gesund zu halten.  

Die nachhaltige Nutzung ist kein Risiko, sondern ein Mechanismus, der den langfristigen Schutz der Fläche sichert. Die Wälder sind bewusst so angelegt, dass sie ökologisch stabil und ökonomisch attraktiv bleiben. 

Die politische Situation im Land ist herausfordernd, insbesondere für NGOs. Die Partnerorganisationen vor Ort arbeiten jedoch ausschließlich im Bereich Aufforstung und ländliche Entwicklung und sind nicht politisch aktiv. Das reduziert Risiken erheblich. Gleichzeitig sind sie seit vielen Jahren etabliert und verfügen über lokale Netzwerke, die Stabilität schaffen. PRIMAKLIMA arbeitet bewusst mit Partnern zusammen, die sich auf unpolitische, gemeindebasierte Entwicklungsarbeit konzentrieren und dadurch auch in schwierigen Kontexten handlungsfähig bleiben.

Die Aufforstung verbessert Böden, Wasserspeicherung und Biodiversität und macht die Gemeinden widerstandsfähiger gegenüber Extremwetter. Gleichzeitig entstehen neue Einkommensquellen, Bildungsangebote und lokale Arbeitsplätze. Das Projekt zahlt auf zwölf der UN‑Nachhaltigkeitsziele ein und ist damit ein Beispiel für ganzheitliche, naturbasierte Entwicklung. 

Dieses Projekt ist nicht nur CO₂‑Kompensation, sondern ein umfassender Beitrag zu sozialer Stabilität, ökologischer Regeneration und wirtschaftlicher Stärkung ländlicher Regionen.