Die Böden in dem Gebiet sind aufgrund jahrelanger Nutzung von Pflanzenschutzmitteln und Waldrodungen stark geschädigt. Von alleine wäre hierüber Jahre hinweg kein Wachstum mehr möglich. Die Pflanzung und die Pflege von Bäumen beschleunigen dagegen die Regeneration des Bodens auch in den umliegenden Gebieten und Feldern.

Die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Familie sind besser gegenüber klimatischen Schwankungen abgesichert. Gerade in Nicaragua sind diese Schwankungen bereits deutlich erkennbar. In den vergangenen Jahren hat es deutlich weniger geregnet als im Durchschnitt. Die Böden sind dadurch ausgetrocknet, so dass der Regen, wenn er endlich fällt, nur unzureichend aufgenommen werden kann. Stattdessen fließt er sehr schnell ab und es kommt zu Überflutungen. Diese wiederum reißen allzu oft die fruchtbare oberste Bodenschicht mit sich. Bäume stoppen diesen Prozess, indem sie die Böden feucht halten und mit ihrem Wurzelwerk zusätzlich Wasser speichern.


Zudem leistet die Anpflanzung standortgerechter Bäume einen wichtigen Beitrag zur Kohlenstoffeinbindung.



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