Bei der Kleinbauern-Familie Blandon Perez entsteht ein neuer Mischwald!

Etwa 50 Km von der Grenze zum nördlichen Nachbarn Honduras entfernt liegt die Stadt San Juan de Limay in Nicaragua. Die Region ist stark durch Armut und entwaldete Flächen geprägt. Dank des Engagements von Profil M konnten hier 1.275 Bäume gepflanzt werden, die nachhaltige, positive Effekte für die Umwelt und die Menschen vor Ort erzielen.

Umsetzungspartner: Taking Root Nicaragua, Quebec, Kanada, vor Ort vertreten durch die Organisation APRODEIN in Somoto, Madriz, Nicaragua.

Viele Kleinbauern besitzen in der Umgebung von San Juan de Limay ein eigenes Stück Land, welches für die Landwirtschaft nicht mehr nutzbar ist – so auch der Bauer Carlos Blandon Perez. Gemeinsam mit unserem Partner Taking Root findet eine Wiederbewaldung im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft statt. Daher zielt das Projekt neben der Bindung von Kohlenstoff darauf, die Armut der Bevölkerung auf lange Sicht zu lindern. Für die Pflege und den Erhalt der Wälder erhalten die Familien eine Prämie. Langfristig sollen sie zudem durch die nachhaltige Nutzung der Wälder eine zusätzliche Einkommensquelle aufbauen, u.a. auch durch die Erträge der gepflanzten Obstbäume.

In den neuen Wäldern werden sich neben zahlreichen sonstigen Pflanzenarten auch wieder verschiedene Tierarten einfinden. Darüber hinaus wird die Bodenfruchtbarkeit langfristig wiederhergestellt.

Im Mittelpunkt steht in diesem Projekt aber natürlich auch der Klimaschutz. Das Wachstum der 1.275 Bäume wird der Luft jedes Jahr etwa 4,5 Tonnen CO2 entziehen.

Kontrolliert und zertifiziert wird das Projekt durch die Organisation BioClimate Research and Development (BR&D) der englischen Plan Vivo Foundation. Der Plan Vivo Standard berücksichtigt sowohl die Kohlenstoffeinbindung als auch die Erreichung sozialer Verbesserungen und die Überprüfung der Biodiversitätssteigerung.



Es fehlen noch 0 von 1.275 Bäumen