Auf einer ehemalig landwirtschaftlich genutzten Fläche der Kleinbäuerin Reyna Maria Ortiz entsteht mithilfe von davines | FPE ein neuer Mischwald aus über 1.600 Bäumen.

Länder in Mittelamerika haben zunehmend mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen: Stürme, Überschwemmungen aber auch Dürren treten häufiger und unberechenbarer auf.

Kleinbauern in der Projektregion sind stark von den Erträgen aus der Landwirtschaft abhängig, so dass Extremwetterereignisse ein großes Problem für die Kleinbauern darstellen. Der neue Wald bietet Naun Antonio eine vielschichtige Lösung für diese Bedrohung:

Die Wasserversorgung des Bodens wird durch das Wurzelwerk verbessert, denn Regenwasser wird langfristiger im Boden gespeichert und bei Überschwemmungen wird die Erosion des Bodens verringert. Dadurch werden die Erträge aus der Landwirtschaft gesichert.

Zudem erhält Naun Antonio durch den Wald eine zusätzliche Einkommensquelle. Der Wald wird dauerhaft nachhaltig bewirtschaftet. Es werden vereinzelt Bäume entnommen, die beispielsweise zu hochwertigen Produkten wie Schneidebretter und Schalen verarbeitet werden. Die Lücken, die durch die fehlenden Bäume zunächst entstehen, schließt der Wald auf natürliche Weise von ganz allein.

Reyna Maria erhält zudem Weiterbildungen und wird immer wieder von Fachkräften geschult. Die Aufforstung wird regelmäßig überprüft und zusammen werden Methoden entwickelt, das Wachsen der Bäume zu verbessern. Durch diese Wissensvermittlung werden die Kleinbauern vor Ort selbst zu Experten, wodurch auch die beruflichen Möglichkeiten der Kleinbauern erweitert werden.



Es fehlen noch 1.500 von 1.665 Bäumen