Zusammen leben der Kleinbauer Sebastian Alfaro Diaz, seine Frau und sein Sohn auf ihrer Farm im Norden Nicaraguas. Im Departement Somoto liegt die kleine Gemeinde El Achiote. Hier kann die Familie Alfaro Diaz dank der Unterstützung durch REDDY Küchen auf ihrer ehemals rein landwirtschaftlich genutzten Fläche Bäume pflanzen. Der heranwachsende Wald ist gleichzeitig Lebensgrundlage und Klimaschützer.

Der neue Wald steht auf einer Fläche von 2,0 Hektar Größe und umfasst 3.334 Bäume. Neben Nutzholzarten wie der Weißkopfmimose, dem Regen-Baum und dem Mandagual werden zahlreiche andere, standortgerechte Baumarten gepflanzt. Auf diese Weise entsteht ein artenreiches Biotop, in dem sich Tiere ansiedeln können. Bereits während seines Wachstums leistet der neue Wald einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz. Aufforstung ist eine effektive Maßnahme, um das Fortschreiten des Klimawandels zu mildern. Die Bäume nehmen CO2 auf, binden den Kohlenstoff in ihrer Biomasse und geben den für uns lebenswichtigen Sauerstoff ab - während die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre gesenkt wird. Der REDDY Küchen-Wald in Nicaragua wird so in den nächsten 50 Jahren rund 600 Tonnen CO2 absorbieren.

Die Bewohner der ländlichen Gebiete Nicaraguas leben vor allem von der Landwirtschaft, das Bild ist geprägt von Kleinbauern wie Sebastian, die mit ihren Familien ein Stück Land bewirtschaften. Dies wird jedoch immer schwerer: Böden werden zu trocken für eine Bewirtschaftung und Regengüsse kommen immer unregelmäßiger. Nach langen Trockenphasen führen starke Niederschläge wiederum regelmäßig zu Überschwemmungen und Bodenerosion. Wälder geben den Kleinbauern eine Möglichkeit, sich dieser Herausforderung zu stellen: Dank des Wurzelwerks kann der Boden deutlich mehr Wasser speichern und die Bäume in der kommenden Trockenzeit mit Wasser versorgen.

Die Zusammenarbeit mit den Kleinbauern ist Teil einer Kooperation von PRIMAKLIMA, der sich immer mehr Bewohner ländlicher Gebiete Nicaraguas anschließen. Vor allem die nächste Generation, die Kinder der heutigen Bauern, profitiert von dem Wald, wenn er in einigen Jahren Früchte und Holz liefert. Dabei werden zwar die Rohstoffe des Waldes genutzt, in seiner Gesamtheit bleibt dieser aber dauerhaft erhalten. Langfristig kann so durch die nachhaltige Nutzung der Wälder eine zusätzliche Einkommensquelle aufgebaut werden, ein wichtiges zweites Standbein in Zeiten unsicherer Ernten aufgrund der fortschreitenden Klimakrise.



Es fehlen noch 3.334 von 3.334 Bäumen