Auf der Suche nach neuen Perspektiven

Viele Bewohner der Projektregion Cochabamba stammen ursprünglich aus dem benachbarten Andenhochland. Dort reichten die kargen Ernten aber kaum für das Auskommen der Familien. Die Bewohner suchen daher im fruchtbaren Amazonasbecken nach einer besseren Zukunft für ihre Kinder. Ihre Not zwingt sie dazu, dort Waldflächen zu roden, um sie landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Dabei geht nicht nur uralter Regenwald verloren, sondern es werden auch große Mengen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt. Darüber hinaus verlieren die Böden bei falscher landwirtschaftlicher Nutzung schnell ihre Fruchtbarkeit, so dass ein Teufelskreis aus Verarmung und Entwaldung entsteht.

Kooperation auf Augenhöhe

Im Rahmen des Projekts wird dieser Teufelskreis durchbrochen: Die Menschen lernen neue landwirtschaftliche Techniken, die nachhaltigen Ernteertrag ermöglichen. Gleichzeitig werden bereits zerstörte Waldflächen wieder aufgeforstet. Die neuen Wälder sind eine zusätzliche Einkommensquelle für die Familien. Durch die Gründung von Genossenschaften werden bessere Handelsbedingungen geschaffen, so dass die Familien mit ihren Erzeugnissen faire Gewinne erzielen können.

Ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz

PRIMAKLIMA bekämpft also nicht nur die Waldzerstörungen, sondern auch die Gründe dafür. Fast nebenbei leisten auch die neuen Bäume Enormes: Als Filter für das Klima entziehen sie der Luft das schädliche CO2.

Durch Ihre Spende können wir neue Wälder in Bolivien pflanzen und den Bestand sichern. So helfen Sie den Menschen vor Ort und tragen gleichzeitig aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei – denn jeder gepflanzte Baum bedeutet eine Entlastung für das Weltklima.