Projektgebiete:

Departamentos Boaco und Estelí im Nordwesten Nicaraguas

Projektart und Zertifizierung:

Aufforstungen auf ungenutzten Flächen kleinbäuerlicher Familien
Plan Vivo Standard

Hintergrundinfos:

 

 

Die Klimakrise – tägliche Herausforderung für die Menschen in Nicaragua

Das Wohl der Menschen im zweitärmsten Land Lateinamerikas ist mit der Natur eng verbunden. Mehr als 50% der nicaraguanischen Bevölkerung lebt direkt von der Landwirtschaft. Für zahlreiche kleinbäuerliche Familien ist der Ertrag ihrer Felder die einzige Einkommensquelle. Überschwemmungen und ungewöhnlich lange Trockenzeiten, die mit der Klimakrise immer häufiger auftreten, werden zu lebensbedrohlichen Ereignissen.

Neue Wälder – neue Perspektiven

Durch die Unterstützung von PRIMAKLIMA pflanzen die Farmer:innen in Boaco und Estelí Mischwälder an. Diese Wälder helfen nicht nur dabei, das globale Klima zu schützen. Sie leisten auch einen wichtigen Beitrag dazu, die Folgen der Klimakrise für die Menschen vor Ort wirksam abzuschwächen. Die heimischen Baumarten brauchen nur wenig Pflege, um zu gedeihen – für die Kleinbäuer:innen sind sie aber ein großer Gewinn. Denn sie erhalten für die Pflanzung und Pflege der Bäume faire Prämien. Später ermöglichen die Bäume ihnen zusätzliche Einnahmen durch nachhaltige Forstwirtschaft, wobei nie mehr Bäume entnommen werden, als auf natürliche Weise nachwachsen. 

Die Wurzeln der Bäume sorgen außerdem dafür, dass z.B. viel mehr Wasser im Boden gespeichert wird. So wird gegen Überschwemmungen in der Regenzeit und dem Verlust der Ernte in Dürrezeiten vorgesorgt. Die Bäume verhindern darüber hinaus Bodenabtragungen und machen die Erde durch die Speicherung von Nährstoffen fruchtbarer.

Die neuen Bäume in Nicaragua stellen für die Familien somit auf vielfältigen Ebenen eine Lebensversicherung dar.

Stimmen aus dem Projekt

Und wer genau sind die Menschen hinter den Projekten? Hier finden Sie beipielhaft die Geschichten einiger Beteiligten, mit denen wir zusammenarbeiten.

 


Kleinbauer Norvin Omar Flores Gradiz im Interview